MEDICA / COMPAMED 2016 | 14.11.16 - 17.11.16 | Düsseldorf
Dr. Jekyll & Mr. Hyde: Neues zu den zwei Gesichtern des Cholesterins

Cholesterin hat zwei Gesichter: Eine große Menge der Variante HDL galt bisher als gut, eine große Menge der Variante HDL als schlecht - wenn es um das Risiko für Herzerkrankungen geht. Nach neuen Erkenntnissen hat sich das verschoben. HDL ist mehr oder weniger egal, LDL ist schlechter als gedacht. Wie sich die Situation nach den neuesten Studien darstellt ist das Thema der moderierten O-Töne.

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17.11.2016  ⇒ Moderation mit O-Tönen
Loch in den Pelz gebrannt: Keimfreie Krankenhäuser mit Molybdän

Desinfizieren, Silberfäden einwirken, Kupferlegierungen verwenden: Das sind ein paar der gängigen Wege, um in medizinischen Bereichen Gegenstände keimfrei zu halten. Durch ihre Wirkungsweise können dabei allerdings Resistenzen entstehen. Der ehemalige Leiter der Infektiologie der Kinder-Uniklinik Erlangen und Start Up-Gründer Peter Guggenbichler arbeitet Molybdän in Kunststoffe und Farben ein. Dadurch entsteht ein Säurefilm ähnlich dem auf unserer Haut. Und der brennt den Keimen wortwörtlich ein Loch in den Pelz.

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17.11.2016  ⇒ Beitrag mit O-Tönen
Gute Geschäfte, gückliche Aussteller

Kurz aber heftig ist jedes Jahr die Weltleitmesse der Medizin. Nach vier Tagen ist die Medica mit stabilen Besucherzahlen (127.000) zu Ende gegangen. In diesem Jahr stand vor allem die Digitalisierung der Medizin im Fokus. In den O-Tönen zieht Messe-Geschäftsführer Joachim Schäfer Bilanz.

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17.11.2016  ⇒ O-Ton-Paket
Epilepsie, Diabetes, Muskelschwäche: Wearables helfen Kranken

Wearables helfen inzwischen etlichen schwer kranken Menschen, besser mit ihren Leiden zu leben. Ein Handschuh, der schwache Muskeln verstärkt, eine Smartwatch, die bei epileptischen Anfällen Helfer alarmiert oder eine App zur genauen Messung der Blutzuckerwerte gehören dazu. Die Geräte sind meist lernfähig und können ihre Aufgabe mittelfristig gesehen genauer erfüllen als der Mensch es könnte.

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16.11.2016  ⇒ Moderation mit O-Tönen
Sport und Ernährung als Krebsprävention

"Sport ist so wichtig wie ein Krebsmedikament": Diesen Satz hat der Chefarzt der Medizinischen Klinik des Kasseler Rotes Kreuz Krankenhauses, Christian Löser, von der Ärztezeitung geborgt. Der Satz ist zwar plakativ, doch ausreichende Bewegung ist für die Krebsprävention wichtiger als früher gedacht. Zumindest bei Dickdarm-, Brust-, und Prostatakrebs ist der Schwerpunkt von der Ernährung auf die Bewegung übergegangen, zeigen Untersuchungen der vergangenen Jahre.

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16.11.2016  ⇒ Interview
Diabetes mit Wearables in Schach halten

Wearables und Apps sind inzwischen auch für ernste Erkrankungen auf dem Markt. Mit Apps wie MySugr können Erkrankte Tagebuch über ihre Zuckerwerte führen und die nötige Insulinmenge berechnen. In Zukunft sollen sogar Kontaktlinsen über die Tränenflüssigkeit die aktuellen Werte ermitteln und bis zum Jahr 2020 soll eine künstliche Bauchspeicheldrüse auf den Markt kommen. Darüber haben wir mit der Ärztin Julia Mader von der Medizinischen Universität Graz gesprochen.

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16.11.2016  ⇒ O-Ton-Paket
Minimalinvasive Eingriffe werden einfacher

Minimalinvasive Eingriffe sind für Patienten meist verträglicher als große offene Operationen. Mit der Mitralklappenimplantation erobert der kleine Eingriff nun eine weitere Bastion der offenen OP. Nach Ende der Testphase kann die kompliziertere der beiden linken Herzklappen nun auch durch einen kleinen Schnitt repariert werden. Dabei kann dann auch eine neue Kamera helfen. Siemens hat das Gerät entwickelt, dass einen ganzen Brustkorb in 2K-Auflösung abbilden kann und Bilder verschiedener Frequenzen, zum Beispiel Röntgen und Ultraschall, überlagern kann.

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15.11.2016  ⇒ Beitrag mit O-Tönen
Neue minimalinvasive Herzklappen-OP

Bis zu einer Million Menschen in Deutschland leiden an Fehlern der Mitral(herz)klappe. Die waren bisher nur mit einer offenen Herz-OP zu reparieren. Nun endet die Testphase für eine minimalinvasive Methode, mit der die kompliziert aufgebauten Klappen leichter ersetzt werden können. Wie bei der einfacheren Aortaklappe ist die OP verträglicher und schneller. Bislang wurden weltweit 100 Patienten behandelt. In spätestens fünf Jahren könnte die neue Methode zum Standard werden.

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15.11.2016  ⇒ O-Ton-Paket
Siemens: Mehr Durchblick bei minimalinvasiven Eingriffen

Bei minimalinvasiven Eingriffen arbeitet der Operateur meist nach Gefühl und dem Bild, das eine kleine Kamera ihm liefert. Müssen noch verschiedene Gewebearten unterschieden werden, kann es auf dem Bildschirm unübersichtlich werden. Siemens stellt eine neues Gerät vor, das schneller höher auflösende Bilder bereitstellt und damit für Krebspatienten und Patienten, die Kontrastmittel schlucken müssen, besser geeignet ist.

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15.11.2016  ⇒ O-Ton-Paket
Telemedizin: Ferndiagosen in Zukunft erwünscht

Ministerbesuche auf der Medica sind obligatorisch. Zuerst eröffnet der Bundesgesundheitsminister traditionell den Deutschen Krankenhaustag, dann geht es auf den Rundgang durch einen Teil der Messe. In diesem Jahr waren vor allem Anbieter von telemedizinischen Lösungen dabei, eines der Hauptthemen der Messe. Um den Ausbau der Telemedizin geht es auch NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens, die auch zu Besuch auf der Messe war.

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14.11.2016  ⇒ Beitrag mit O-Tönen
Gesundheitsministerbesuche auf der Medica

Am ersten Tag der Medica stehen traditionell Ministerbesuche an. In diesem Jahr waren Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens auf der Messe. Mit ihnen haben wir über eines der Leitthemen der diesjährigen Medica gesprochen, der Telemedizin. 2016 trat das E-Health-Gesetz des Bundes in Kraft, die Telemedizin wird in den nächsten Jahren ausgebaut.

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14.11.2016  ⇒ O-Ton-Paket
Infuser desinfiziert Krankenzimmer wie ein Staubsauger

Krankenzimmer brauchen ab und an eine Grundreinigung, die auch Bakterien, Viren, Sporen beseitigt. Die dänische Firma Infuser will das mit einem Kasten schaffen, der zu einer Öffnung die Luft einsaugt, den Sauerstoff zu Ozon umwandelt und dieses Gas wieder zu einer anderen Öffnung auspustet. Ist der Raum nach ein paar Stunden mit Ozon geflutet, sind die Keime tot, verspricht das Unternehmen. Die Antworten sind auf englisch.

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14.11.2016  ⇒ O-Ton-Paket
Schnarchstopper, Notrufsystem, Inkubator: Neuheiten rund ums Liegen bleiben

Mit neuen medizinischen Fachgeräten und Geräten an der Grenze zwischen Wellness und Medizin beginnt die Weltleitmesse Medica in Düsseldorf. Drei haben wir uns vorab angesehen. Der Beitrag stellt die Geräte für Frühchen, Senioren und lautstark Schlafende vor.

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13.11.2016  ⇒ Beitrag mit O-Tönen
Sanfte Vibration: Schnarchstopper erzieht Benutzer im Schlaf

Mit einem ganzen Schlafzimmer ist der Hersteller von medizinischen und Wellness-Produkten Beurer auf die Medica gekommen. Highlight ist darin der Schnarchstopper, ein kleines Gerät, dass Schnarcher durch Vibrationen und leise Töne im Ohr zu einer Lageveränderung bewegen soll. Tief Schlafende können die Intensität auch hochdrehen.

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13.11.2016  ⇒ O-Ton-Paket
Neues Notrufsystem erkennt automatisch Stürze seiner Benutzer

Notrufsysteme fürs eigene Heim gibt es schon lange. Der Elektronikkonzern Philips hat seinem neuen Gerät HomeSafe nun zum ersten Mal auf dem deutschen Markt den automatischen Notruf spendiert. Das um den Hals gehängte Gerät erkennt, dass sein Benutzer gestürzt ist und ruft automatisch um Hilfe. Wird es mit dem Gerät CareSage kombiniert, kann das über die Daten des Notrufsystems berechnen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Benutzer in den nächsten 30 Tagen stationär im Krankenhaus behandelt werden muss.

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13.11.2016  ⇒ O-Ton-Paket
MRT-sicherer Brutkasten für Frühchen

Inkubatoren oder Brutkästen sind die Überlebenshilfe für Frühchen in den ersten Wochen ihres Lebens. Allerdings sind die Geräte nicht geeignet, um die Frühchen in ihnen zu Untersuchungen im MRT zu fahren. Der vorgestellte Inkubator ist aus nicht magnetisierbaren Materialien gebaut, so dass die Überlebenskapsel mit dem Kind auch direkt in die Röhre geschoben werden kann.

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13.11.2016  ⇒ O-Ton-Paket
Medizin sucht Datenspender

Mediziner möchten gerne die Daten ihrer Patienten leichter an andere Mediziner verschicken können. Das soll die Behandlung durch unterschiedliche Ärzte vereinfachen. Zum anderen soll aber auch die Forschung davon profitieren, denn anonymisiert könnten dort auch Patientendaten weiterhelfen. Doch davor steht das Datenschutzrecht. Neben Datenspendern wünscht sich die Branche deshalb auch eine Vereinfachung der Einverständniserklärung.

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10.11.2016  ⇒ Beitrag mit O-Tönen
Themen der Medica: Vernetzung und Individualisierung

Die Medica beginnt mit einer Rekordgröße. Über 5.000 Aussteller zeigen in den Düsseldorfer Messehallen ihre neuen Produkte aus den Bereichen Medizin, Medizintechnik und auf der Begleitmesse Compamed auch einzelne Komponenten. Vernetzung und Individualisierung sind zwei der Hauptthemen der diesjährigen Ausgabe, sagt Messedirektor Horst Giesen.

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10.11.2016  ⇒ O-Ton-Paket
Medizintechnik wird vernetzter

Die Medizintechnik floriert. Die Geschäfte laufen gut, auch wenn der Umsatz in China weniger stark wächst als erwartet. Medizintechnik allgemein ist auf dem Vormarsch. Sensoren werden kleiner, Geräte günstiger und die Vernetzung erlaubt die schnelle Übertragung von Daten an den Arzt. Gerade die Datensammlung darf ruhig noch größer werden, wünscht sich der Fachverband Elektromedizinische Technik. Damit will er medizinische Forschung übergreifend unterstützen.

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10.11.2016  ⇒ O-Ton-Paket
Krankenhäuser wünschen Pflegestudium

Im Rahmen der Medica treffen sich Vertreter der Krankenhäuser in Deutschland zum Krankenhaustag. Eines seiner Themen ist die Ausbildung zur Pflegerin oder zum Pfleger. Von denen gibt es zu wenig, was auch an der fehlenden Studienmöglichkeit liegt. Andere Themen des O-Ton-Pakets: Daten sammeln zum Patientenwohl und der Kampf gegen multiresistente Keime.

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10.11.2016  ⇒ O-Ton-Paket
Für funktionierende Organe aus dem Drucker fehlt noch Einsicht

Es ist der Traum mancher Science Fiction: Ein Organ versagt? Eine Lästigkeit, mehr nicht, das neue Organ kommt ja aus dem Drucker. Eine neue Hand wird gebraucht? Och, wir haben ja den Drucker. Doch so schnell geht das nicht. Wir haben uns mit einem Hersteller von anatomischen Modellen unterhalten.

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10.10.2016  ⇒ Moderation mit O-Tönen
VitalMinds: Charité und Philips wollen Delir nach Operationen vermindern

Patienten, die nach einer Operation oder Erkrankung auf einer Intensivstation aufwachen, können durch die schiere Menge an Technik und deren kalter Ausstrahlung verwirrt und verängstigt werden. Mit dem Projekt "VitalMinds" erforschen die Berliner Charité und der Konzern Philips, wie eine nettere Umgebung mit verborgener Technik dem Patienten besser helfen kann.

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10.10.2016  ⇒ Moderation mit O-Tönen
Medica Education Conference: Weiterbildung für Mediziner

Die Medica Education Conference ist eine große Weiterbildungsveranstaltung im Rahmen der Messe Medica. In diesem Jahr hat die Konferenz einen neuen Leiter, den Direktor des Mitteldeutschen Herzzentrums in Halle an der Saale. Er spricht über die Inhalte der Konferenz und für welche Mediziner die Forbildung interessant ist.

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10.10.2016  ⇒ Moderation mit O-Tönen
Über die Veranstaltung
medicaCOMPAMEDMesse Düsseldorf

Das Weltforum für Medizin, die größte Veranstaltung für die Medizinbranche weltweit. Wenn sich medizinische Experten treffen, sind wir für Sie dabei und berichten über technische und medizinische Innovationen.

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Ihr Ansprechpartner
Harald Schönfelder
Redaktionsleitung

h.schoenfelder@dhd-news.de