Pressegespräch zum Thema "Ehrenamt" | 07.03.22 | Münster
Trotz Corona-Delle: Rund die Hälfte der Menschen engagiert sich im Ehrenamt

Wie ist es um das Ehrenamt in NRW bestellt? Diese Frage mit all ihren Facetten beleuchtet der neue Ehrenamtatlas, der im Auftrag von Westlotto erstellt wurde. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat dafür mehr als 10.000 Menschen in allen Kreisen und kreisfreien Städten im Land befragt. Herausgekommen ist eine Übersicht, in der die Quote, das Alter der Helferinnen und Helfer, die unterstützten Branchen aufgelistet sind. Kurz gesagt: Bis hin zum Gegenwert der Hilfe in Euro ist alles Relevante in diesem Atlas drin. Westlotto hat ihn nun vorgestellt.

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07.03.2022  ⇒ Beitrag mit O-Tönen
Ehrenamtliche Hilfe: Auf dem Land stärker als in der Stadt

Das Ehrenamt schwächelt etwas in den Städten. Nicht allzu sehr und auch nicht überall, aber in der Tendenz ist die Neigung zum Ehrenamt auf dem Land stärker ausgeprägt. Doch auch da gibt es Unterschiede. In Köln helfen sich die Menschen mehr als in Wuppertal, im Hochsauerlandkreis mehr als im Kreis Steinfurt. Die Auswertung der Daten zum Ehrenamtatlas hat Prof. Dr. Andrea Walter wissenschaftlich unterstützt. Im O-Ton-Paket geht es um die Unterschiede zwischen Stadt und Land, zwischen den verschiedenen Altersgruppen und die Wünsche der Ehrenamtler.

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07.03.2022  ⇒ O-Ton-Paket
€ 19 Milliarden: Der Wert der ehrenamtlichen Arbeitsleistung

Würden die ehrenamtler in NRW für ihre Arbeit bezahlt, dann würden sie zusammen im Jahr etwa 19 Milliarden Euro bekommen. Und das auch nur, wenn sie den Mindestlohn bekämen. Denn pro Jahr arbeiten die Helferinnen und Helfer rund einen Monat in ihren Ämtern. Diese und mehr Facetten des Ehrenamts bespricht Westlotto-Geschäftsführer Andreas Kötter im O-Ton-Paket zum Ehrenamtatlas.

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07.03.2022  ⇒ O-Ton-Paket
Über die Veranstaltung
Westlotto

Die aktuelle Ehrenamtserhebung wird erstmals bis auf die Kreisebene bzw. die Ebene der kreisfreien Städte in NRW, repräsentativ heruntergebrochen. Die Daten werden im sog. Ehrenamtatlas digital abgebildet, sodass politische und gesellschaftliche Entscheidungsträger mit diesen Daten über eine solide Datengrundlage verfügen, um beispielsweise eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Ehrenamt schaffen zu können.
Auch spannend ist die Tatsache, dass in Nordrhein-Westfalen leider mehr als 40% der Ehrenamtlichen über eine zu geringe Wertschätzung klagen. Dabei stünde es uns in diesen Zeiten doch sehr gut zu Gesicht, z.B. angesichts der zu erwartenden Herausforderungen einer Flüchtlingswelle, das ehrenamtliche Engagement mehr denn je wertzuschätzen!
Die renommierte Ehrenamtforscherin Prof. Dr. Andrea Walter wurde für dieses Projekt gewonnen.

Westlottoheld
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Marian Heuser
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