RDA Workshop 2010 | 27.07.10 - 29.07.10 | Köln
Flugticketsteuer, Umweltzone, Sicherheit - die Bustouristikbranche diskutiert

Info: Über 1.100 Aussteller präsentieren sich zurzeit auf dem RDA-Workshop in Köln - dem Treffen der Bustouristik. Dabei diskutiert die Branche aktuelle Themen der Politik, sowie Fragen rund um die Sicherheit von Busreisen und natürlich Zukunftsprojekte.

Anmoderation: Umweltzone, Luftverkehrsteuer oder Sicherheit im Busverkehr. In Köln werden zur Zeit politische Top-Themen diskutiert. Der Grund: das alljährliche Spitzentreffen der Bustouristik gibt es seit heute in Köln auf dem RDA-Workshop in der Koelnmesse. Über 1.100 Aussteller aus 50 Nationen präsentieren alles um das Thema Bus- und Gruppenreisen.

Frage 1: Unser Messereporter Markus Dohmann ist für uns auf dem RDA-Workshop. Markus, der jüngste politische Aufreger war ja die Luftverkehrsteuer im Sparpaket der Bundesregierung, die Busreisebranche begrüßt diesen Schritt?

Frage 2: Immer wieder werden zur Ferienzeit auch die Mängel an Reisebussen kritisiert. Zudem lassen Unfälle mit Bussen immer wieder das Thema Sicherheit aufkommen. Aber auch die Sicherheit ist auf dem RDA-Workshop zurzeit ein intensives Thema?

Frage 3: Auf dem Treffen der Busbranche in Köln sollen auch Rad und Bus zusammenkommen?

Abmoderation: Die Busreisebranche trifft sich zurzeit in Köln auf dem RDA-Workshop. Dort wird an den Reise-Angeboten für die Zukunft gearbeitet. Gleichzeitig reagieren Busreiseunternehmer und – veranstalter aber auch auf brisante politische Themen wie Flugticketsteuer oder Umweltzone.

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Antwort 1:
Ja, Flugtickets könnten ja dann bis zu 26 Euro teurer werden und von dieser Flugsteuer könnte die Bustouristikbranche profitieren. Das erhofft sich zumindest der Verband RDA so. Überhaupt müsse zwischen den einzelnen Verkehrsträgern die Abgabenlast besser harmonisiert werden, sagt der Präsident vom internationalen Bustouristik Verband RDA Richard Eberhardt:
O-Ton
Weiteres heißes Eisen – die Umweltzone. Die Bürokratie nehme mit der zunehmenden Einrichtung von Umweltzonen für die Bustouristik zu und zudem forderte Eberhardt wirtschaftlich verträglichere Übergangsfristen für die Umrüstung der Busflotten. Also, von Köln aus gehen momentan klare Forderungen an die Bundes-Politik.

Antwort 2:
Ja, durch Polizeikontrollen während der Ferienzeit fallen ja auch immer wieder Busse mit Mängeln auf. Und das sorgt natürlich immer wieder für Gesprächsstoff. Die Branche will vor allem mit Schulungen für die Busfahrer beim Thema Sicherheit neue Wege gehen. Denn der Busfahrer ist sozusagen das wichtigste Glied in der Kette von Sicherheitsmaßnahmen. Daher gibt es seit 2004 die Initiative „Bus Pilot“, um Fahrer in punkto Sicherheit zu schulen. Aber auch Brandmelder in Bussen oder Vorsorgemaßnahmen beim Straßenbau sind Themen, die hier diskutiert werden, so Richard Eberhardt vom RDA:
O-Ton

Antwort 3: Radreisen und Busreisen sind hier das Leitthema der Messe. Da geht es um das entspannte Reisen mit dem Fahrrad und dem Bus. Sozusagen mit Chauffeur und Muskelkraft. Mit dem Rad und dem Bus kann man halt sehr flexibel reisen und das entdeckt die Bustouristik immer mehr. Es gibt da eben nicht nur Angebote im gut ausgebauten Radreisenetz in Deutschland, sondern auch in Italien, Frankreich oder auch Skandinavien. Also, da gibt es sowohl für die laufende Reisesaison interessante Angebote als auch an den Angeboten für die kommende Saison wird hier gerade gefeilt.

O-Ton: Richard Eberhardt, Präsident RDA Internationaler Bustouristik Verband e.V., 50674 Köln
Länge: 2:36 (3 Antworten kürzbar, einzeln und individuell einsetzbar)
Autor: Markus Dohmann

erstellt: 27.07.2010 
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