MEDICA / COMPAMED 2013 | 20.11.13 - 23.11.13 | Düsseldorf
Wo wohne ich nochmal? Das Seniorennavi soll helfen
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Info: Im Alter plagen Zipperlein gerne Körper und Geist. Mit dem "Mobilitätsassistenten", im Prinzip einer etwas größeren Armbanduhr, sollen Senioren, deren Gedächtnis zu leiden beginnt zu Hause oder unterwegs trotzdem allein ihren Alltag bewältigen können. Körperlich angeschlagenen soll es mit einem Notrufsystem helfen. Das Dresdener Fraunhofer-Institut IPMS entwickelt das noch namenlose Gerät. Im nächsten Jahr soll aus dem jetzigen Prototyp ein verkaufsfähiges Produkt werden.

Anmoderation: Im Alter hält das Leben für viele unangenehme Überraschungen bereit. Das Gedächtnis lässt nach, der Körper macht nicht mehr mit, sprich: die Zipperlein kommen. Damit ältere Menschen so lange wie möglich selbstbestimmt durch ihr Leben gehen können, entwickelt das Dresdener Fraunhofer-Institut IPMS einen Mobilitätsassistenten in Form einer Armbanduhr. Auf der Gesundheitsmesse Medica der Messe Düsseldorf haben die Forscher den Prototypen vorgestellt.

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Beitragstext: O-Ton
erklärt Andreas Heinig was in dem sperrigen Begriff "Mobilitätsassistent" steckt. Möglichst lange und möglichst unauffällig soll das Gerät helfen und trotzdem Höchstleistung bieten.
O-Ton
Ein Touchscreen bildet die Oberfläche, sie funktioniert wie bei einem Smartphone. Smartphonehersteller arbeiten auch gerade an in der äußeren Form ähnlichen Uhren. Doch damit ist die Fraunhofer-Entwicklung nicht zu vergleichen.
O-Ton
Der noch namenlose Assistent bietet neben dem manuellen Notrufsystem für den Rettungsdienst auch einen automatischen Notruf, denn er erkennt, wenn sein Träger gestürzt ist.
O-Ton
Zusätzlich bietet das System seinem Besitzer noch weitere HIlfen, die auch abseits eines akuten Notfalls das Leben leichter machen sollen.
O-Ton
Mitte nächsten Jahres soll aus dem Prototypen ein funktionsfähiges Produkt werden. An der Forschung sind zwar auch Herstellerfirmen beteiligt. Doch wer den Computer in Uhrenform auf den Markt bringen wird, ist noch nicht klar.
Harald Schönfelder, Redaktion, Düsseldorf
Aus Düsseldorf Harald Schönfelder

O-Ton: Dr. Andreas Heinig, Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS, Maria-Reiche-Straße 2, 01109 Dresden
Länge: 2:22 (divers kürzbar)
Autor: Harald Schönfelder

erstellt: 23.11.2013 
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