DGPPN Kongress 2012 | 21.11.12 - 24.11.12 | Berlin
Bundesregierung in der Kritik: "Die Erforschung psychischer Erkrankungen muss mehr gefördert werden!"
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Info: Prof. Dr. Wolfgang Maier erklärt, warum wir ein Gesundheitsforschungszentrum brauchen. Er wirft der Bundesregierung in Bezug auf die Forschungsförderung vor, keine Priorität auf psychische Erkrankungen zu legen.

Anmoderation: Fortschritt ist Wissen und Wissen braucht Forschung. Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde fordert von der Bundesregierung mehr Unterstützung im Forschungsbereich für psychische Erkrankungen und bemängelt, dass die sich nur auf "körperliche", "sichtbare" Krankheiten konzentriert.
Prof. Dr. Maier, warum gibt es, Ihrer Meinung nach, zu wenig Förderung in dem Bereich?

O-Ton 1: "Im Bereich der Forschung ... Geldbetrag zur Verfügung ... um dieses Geld kämpfen ... Gremien entscheiden über die Geldverteilung ... welche Erkrankung gefördert wird."

Zwischenmoderation:
Das heißt: gefördert wird, aber die Prioritäten werden falsch gesetzt? Worin besteht Ihre Kritik?

O-Ton 2: "Das ist nicht im Interesse der öffentlichen Gesundheit ... psychische Erkrankungen nehmen zu ... als das der Fall ist."

Zwischenmoderation: Das klingt sehr bedrohlich. Wie zuversichtlich sind Sie, die Bundesregierung überzeugen zu können?

O-Ton 3: "Die Bundesregierung zu überzeugen ... Geltung zu bringen." 

Abmoderation: Vielen Dank Prof. Dr. Maier zum Thema Forschungsförderung im Bereich psychische Erkrankungen.

O-Ton: Prof. Dr. med. Wolfgang Maier, Präsident elect DGPPN, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Psychiatrische Klinik und Poliklinik, 53105 Bonn
Länge: 3:04 (3 Antworten)
Autor: Sarah Tschernigow

erstellt: 21.11.2012 
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