Jahrespressekonferenz Koelnmesse 2021 | 26.05.21 | Köln
Jahresbilanz Koelnmesse: Bereit für den hybriden Neustart des Messegeschäfts
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Info: Ab September sollen sich die Hallen wieder füllen. Das ist der Wunsch der Koelnmesse, die dann mit IDS und Anuga ihr jetzt lange unterbrochenes Kerngeschäft wieder beginnen will. Corona hat die Branche - wie alle Veranstalter - hart getroffen. Das spiegelt sich im Jahresergebnis 2020 wieder: 54 von 70 Eigenveranstaltungen abgesagt, der erste Verlust seit etlichen Jahren. Doch die wenigen rein digitalen Messen waren ein gutes Testbett für die Zukunft. Sie haben gezeigt, wie hybride Messen, also Veranstaltungen vor Ort mit digitalen Anteilen, funktionieren können. Im Herbst sollen dann die Konzepte ausgereift sein. Und die Pause hat die Messe genutzt, neue Veranstaltungen zu kreieren.

Anmoderation: Das Jahr 2020 war ein hartes Jahr für alle, besonders aber für die Veranstaltungsbranche. Die meisten Konzerte, Kongresse und Messen fielen im vergangenen Jahr in Deutschland wegen Corona aus. Jetzt hat die Koelnmesse ihre Bilanz des vergangenen Jahres veröffentlicht. Daraus wird klar: Wie die ganze Branche hat sie herbe Verluste hinnehmen müssen. Doch trotz der Probleme durch Corona wird die Koelnmesse gestärkt aus der Corona-Krise gehen. Das ist der erklärte Wille der Geschäftsführung und auch die Einschätzung von Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Zusammen haben sie die Bilanz vorgestellt und einen Blick in die Zukunft nach der Pandemie geworfen. Denn nach den ersten Wochen Corona-Pause hat die Messe den Fehdehandschuh des Virus aufgenommen.

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Beitragstext: O-TonGanz so locker war es sicher nicht, das Konzernergebnis drückt es aus: knapp 110 Millionen Euro Verlust vor Steuern, weltweit 54 ausgefallene eigene Messen - von 70 -, nur ein Viertel des Umsatzes des Vorjahres. Rein digitale Messen waren kein wirklicher Ersatz, doch die digitalen Messen waren ein gutes Testfeld für die hybriden Messen zum Neustart. Den Anfang soll die Anuga im Oktober machen, eine sonst alle Hallen belegende Veranstaltung. Weil die Aussteller und Besucher ja auch übernachten müssen, ist zum Beispiel die digitale Infektionsvermeidung eine Gesamtaufgabe aller Beteiligten.O-TonUnd auch die Stadt selber unterstützt die Messe, der Neubau des Kongresszentrums Confex wurde wie geplant begonnen, sagt Henriette Reker, als Oberbürgermeisterin auch Aufsichtsratsvorsitzende der Koelnmesse.O-TonSo sollen Messen und thematisch passende Kongresse kombiniert werden und neue physische und digitale Besucher anziehen. Für die nächste Zeit plant die Messe neue Veranstaltungen, zum Beispiel in Thailand und Japan. Aber auch Köln wird im Frühjahr eine in die Zeit passende neue Messe bekommen, die "Polis Mobility", unter anderem mit dem Thema Verkehrswende. Sie wird auch in der Innenstadt stattfinden.O-TonKurz: Es geht um alles außer Benzinmotoren. Das Messegeschäft wird sich also verändern, aber es wird bleiben und erfolgreich sein. Da sind die Beteiligten zuversichtlich, sagt Gerald Böse. Denn die Aussteller und Besucher wollen zurück in die Hallen.O-TonHarald Schönfelder, Köln

O-Ton: Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung, Koelnmesse GmbH, 50679 Köln;
Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, 50667 Köln
Länge: 2:27 (divers kürzbar)
Autor: Harald Schönfelder

erstellt: 26.05.2021 
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