K 2019 | 16.10.19 - 23.10.19 | Düsseldorf |
Lanxess-Entwicklung Tepex: Leichter als Alu, fester als Stahl, macht Rennwagen schneller
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Tepex ist ein Material, das optisch ein wenig den Carbon-Teilen an ziemlich teuren Sportwagen ähnelt. Wie eine geflochtene Matte in leicht glänzendem Schwarz sieht das Material aus. Auf der K stellt es Lanxess zusammen mit dem Rennteam eMotorsports Cologne der TH Köln vor. Das Team setzt es in der Formula Student ein. Leichter, steifer und haltbarer bei Unfällen soll es aber auch in ganz normalen Wagen sein. Dort wird es seit kurzem eingesetzt und soll Bauteile leichter machen, die hohen Belastungen standhalten müssen. |
©Foto:Messe Düsseldorf |
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Messe-Bilanz: Branche stellt sich den Herausforderungen überzeugend
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Nach acht Tagen K ist die Leistungsschau der Kunststoff-Branchen zu Ende. Die Messe zieht eine sehr positive Bilanz. Die Zahl der Besucher ist gleich geblieben, der Anteil der Top-Manager unter ihnen ist gestiegen und so viele Herkunftsnationen wie in diesem Jahr waren noch nie zu Gast. Die Gäste aus 140 Ländern besuchten Aussteller, die sich den Herausforderungen wie Recycling, Abfallvermeidung und der Müllproblematik stellen und neue Lösungen dafür gezeigt haben. Für die Messe zieht Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung, Bilanz. |
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Aussteller-Bilanz: Recycling ist das dicke Geschäft der Branche
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Kunststoffe werden auch in Zukunft gebraucht. Die guten Geschäfte, die rund 3.330 Aussteller auf der K gemacht haben, verleiten zu dieser Bilanz. Doch in den Branchen haben sich die Gewichte verschoben. Denn in diesem Jahr steht das Recycling ganz hoch im Kurs. Um auch die noch verwendeten Verbundmaterialien - die schlecht bis gar nicht zu recyceln sind - durch sortenreine Stoffe zu ersetzen, werden den Unternehmen auch die Forschungen nicht ausgehen. |
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Arburg Turnkey-Anlage: Eine Maschine für alle
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Turnkey-Anlagen sind das Gegenteil von maßgeschneiderten Maschinen. Sie sind vergleichbar mit Komplett-PCs und können für verschiedene Zwecke eingesetzt werden. Der Maschinenhersteller Arburg stellt auf der K eine solche Anlage vor, die er für den Brillenhersteller Uvex gebaut hat. Dort entstehen Kunststoffbrillen aus einem Guss. |
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Internationale Kehrwoche: Hier muss am dringendsten Plastik weggeräumt werden
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Das World Plastics Council wünscht sich koordinierte Projekte zum Aufräumen von Plastikmüll. Der deutsche Blick bleibt dabei gerne in Europa hängen. Doch am drängendsten ist das Problem in Südostasien und in China. Im Beitrag spricht der WPC-Vorsitzende über den Zwang zum weltweiten Zusammenhalt und Planungen der betroffenen Länder wie Indonesien oder Indien. |
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World Plastics Council: Herstellerverband sagt Plastikmüll den Kampf an
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Dass die Welt ein Müllproblem hat, das sehen inzwischen auch die Hersteller von Ölprodukten und anderen Kunststoffen. Das World Plastics Council trifft sich auf der K und hat über das Problem gesprochen. Dazu gehören 40 der weltweit größten Firmen aus diesen Branchen. Bekannte Namen sind darunter wie ExxonMobil oder Covestro und im Westen eher unbekannte wie Sabic oder CPCIF. Der Fokus ihrer Bemühungen liegt in Südostasien, doch am Problem müssen alle Staaten arbeiten, sagt der WPC-Vorsitzende Jim Seward vom Chemieriesen LyondellBasell. Die Antworten sind auch englisch. |
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Ren Chair: So sicher, schick und vernetzt kann ein Rollstuhl sein
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Wie können wir den Rollstuhl vernetzter machen, sicherer und ihm dabei noch eine Hülle verpassen, die ihn gut aussehen lässt. Dazu sollen Ideen hineingepackt werden, die anderswo bereits existieren, hier aber im Paket zusammengefasst werden. Aus dieser Idee ist der Technologieträger Ren Chair entstanden. Der kombiniert eine App-Steuerung, Beleuchtung und ein schlankes und sportliches Design. |
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Hymer und BASF zeigen Wohnmobilstudie
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Schon auf dem Caravan Salon hat die Studie Aufsehen erregt. Im Sommer waren es die Fans, die neugierig gemacht werden sollten. Nun ist es die Fachwelt. In der Studie, die ins Jahr 2025 blickt, zeigt die BASF, wie sie sich die Verwendung von Kunststoffen in ein paar Jahren vorstellt. Wir haben mit dem Kreativ-Team gesprochen. |
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Die Zukunft? Socken aus CO2, 100% recycelbare Sneaker
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Es bewegt sich was auf dem Recycling-Markt. Hersteller von Kunststoffen, Verarbeiter von Kunststoffen und natürlich die Maschinenbauer der Maschinen für Kunststoff sind sich inzwischen einig, dass die Wiederverwertung sinnvoll und auch sexy ist. Doch was wird daraus? Mehr als nur Parkbänke und Blumentöpfe? In diesem Jahr zeigen die Hersteller, dass die Technik die Fantasie teilweise eingeholt hat. Die Recycling-Produkte der Zukunft werden wir zum Beispiel als Kleidung tragen, ist ihre Vision. |
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Recycling: Ich war ein Fischernetz
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"Ich war eine Dose" - nur Menschen mit viel Grau in den Haaren erinnern sich an diese alte Werbung für Recycling. Seitdem ist eine lange Zeit vergangen und der Branche ging es zwar gut, aber das Image war schlecht. Inzwischen wollen die Kunden wiederverwertetes Material in ihren Sachen und die Branche ist froh, dass nicht jedes Land gleichzeitig voll auf das Recycling setzt. Dann kämen die Anlagenbauer nicht hinterher. Europa ist immer noch das Zentrum der Industrie, doch andere Märkte wie China ziehen nach. |
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Covestro: Kunststoffhersteller zeigt besondere Sportschuhe
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Covestro ist eigentlich ein Hersteller von Kunststoffen. Statt Granulat oder Folie sind Kleidungsstücke die Stars auf dem Stand der Firma. Sportschuhe, die von Sohle bis zum Rand aus einer einzigen Kunststoffart hergestellt sind und Socken, deren Fasern zum Teil aus gefilterten Industrieabgas, also CO2, bestehen. Mit den Technologieträgern und Prototypen zeigt der Hersteller, dass sich der Kunststoff vom Erdöl verabschiedet. |
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Erema: Recycling erlebt einen Boom
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Der Klimaproteste, die Vermüllung, die Selbstverpflichtung der Kunststoffhersteller - sie alle sorgen dafür, dass die Hersteller von Recyclingmaschinen einen kleinen Boom erleben. Modernere Technik sorgt dafür, dass wiederverwerteter Kunststoff in neuen Bereichen eingesetzt werden kann. Das hergestellte Granulat ist inzwischen so rein, dass es in den USA die Zulassung der Behörde für Lebensmittelsicherheit (FDA) erhalten hat und nun für Getränkeflaschen benutzt werden darf. Wir haben mit dem österreichischen Hersteller Erema über die Entwicklungen gesprochen. |
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Kunststoff statt Plastik: Die Branche sucht den Gamechanger
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Kunststoffe genießen gerade kein allzu gutes Ansehen. Den einen Superkunststoff - leicht recycelbar, schonend herstellbar, ein bisschen bio - wird es nicht geben, sagt die Branche. Aber sie sucht Lösungen, wie der Kunststoff besser werden kann. Reinere Sorten für besseres Recycling ist ein Beispiel. Und auch Biokunststoffe werden weiterentwickelt. Die problemlose Abbaubarkeit im Boden ist allerdings noch nicht erreicht. Der gebaute Beitrag gibt einen Ausblick auf die Themen der beginnenden K. |
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PlasticsEurope: Das Ziel ist ein einfach recycelbarer Kunststoff
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PlasticsEurope ist der Verband der Kunststofferzeuger. Natürlich hat er ein großes Interesse daran, dass es seinen Unternehmen gut geht. Dass die verschiedenen Werkstoffe seit einiger Zeit unter Beschuss sind und dass es bessere Lösungen als die bisherigen geben muss, das steht für ihn auch fest. Wir haben mit seinem Hauptgeschäftsführer Rüdiger Baunemann über Recycling, Biokunststoffe und Abfallvermeidung in der Produktion gesprochen. |
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Messe Düsseldorf: Industrie hat die Zeichen der Zeit erkannt
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Die K kommt alle drei Jahre zu Besuch nach Düsseldorf. Die Weltleitmesse der Kunststoff- und Kautschuk-Branchen trifft sich wieder in diesem Jahr auf dem ausgebuchten Messegelände. Über 3.300 Aussteller sind eine Bestmarke. Der Branche geht es also gut. Doch sie hat auch die Zeichen der Zeit erkannt, sagt Messechef Werner M. Dornscheidt. Die Suche nach besseren Kunststoffen ist eines der Leitthemen der diesjährigen Ausgabe. |
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Ausstellerbeirat: Spannende Zeiten für die Kunststoffindustrie
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Kunststoffe stehen zur Zeit stark in der Kritik. Die Industrie sieht auch, dass es einiges zu verbessern gibt. Sie spricht von spannenden Zeiten. Dabei geht es um Sortenreinheit, um biologische Abbaubarkeit und besseres Recycling. Die Kreislaufwirtschaft ist das Thema des Jahres für die Branchen, sagt der Vorsitzende des Ausstellerbeirats und Firmenchef Ulrich Reifenhäuser. |
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