ISM & ProSweeets Cologne 2013 | 27.01.13 - 30.01.13 | Köln
Bitter für die Süßwarenindustrie: Hersteller stöhnen unter Rohstoffpreisen
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Info: Der Handel freut sich über den deutschen Appetit auf Chips oder Schokolade. Im europäischen Vergleich sind die Süßigkeiten bei uns aber im Keller, nirgends ist Naschen billiger als in Deutschland. Um mit dem Verkauf dennoch Geld zu verdienen, fordert die Süßwarenindustrie die EU auf, die Zuckerquoten abzuschaffen. Andersfalls sei die Herstellung zu teuer.

Anmoderation: Deutschland ist das Paradies für Fans von Schokolade oder Pralinen. Pro Kopf und Jahr essen wir umgerechnet 32 Kilogramm Süßes. Die Preise sind bei uns europaweit unschlagbar niedrig. Die Süßwarenindustrie allerdings klagt über drastische Preissteigerungen für Rohstoffe.

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Nachrichtentext: Vor allem an den Preisen für Zucker hat die Industrie schwer zu knabbern. Die aktuelle Lage für die 220 industriellen Süßwaren Hersteller in Deutschland sei bitter, verlautete es vom Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie vor dem Start der weltgrößten Süßwarenmesse ISM am Sonntag in Köln. 2012 sei der wichtige Export erstmals seit 2005 mengenmäßig gesunken - um vier Prozent auf knapp 1,7 Millionen Tonnen. Der Handel zeigte sich mit einem Umsatzzuwachs von 2,5 Prozent auf 10 Milliarden Euro für das vergangene Jahr zufrieden. Olympia und die Fußball-Euromeisterschaft haben den Appetit vor allem auf salzige Snacks deutlich wachsen lassen, so der Handel. 
Markus Dohmann Nachrichtenredaktion … Köln.

O-Ton: ---
Länge: 00:46 (einfach kürzbar)
Autor: Markus Dohmann

erstellt: 22.01.2013 
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