heimtextil 2012 | 11.01.12 - 14.01.12 | Frankfurt am Main
Trendforscher: So könnte das Einkaufen von morgen aussehen
Heimtextil EinkaufenVonMorgen
 

Info: Wer sich heute auf die gezielte Suche nach einem Handy, einem Stromversorger oder Alltäglichem wie einer Bratpfanne macht, zeigt sich häufig schnell überfordert. Ein Überangebot verunsichert uns Kunden und schürt die Sorge, sich am Ende doch falsch entschieden zu haben. Wie muss also das Einkaufen von morgen aussehen? Darüber sprechen Sie mit einem Trendforscher.

Anmoderation: Wer sich heute auf die gezielte Suche nach einem Handy, einem Stromversorger oder Alltäglichem wie einer Bratpfanne macht, zeigt sich häufig schnell überfordert. Ein Überangebot verunsichert uns Kunden und schürt die Sorge, sich am Ende doch falsch entschieden zu haben. Thomas Huber kommt vom Zukunftsinstitut in Kelkheim im Taunus. Herr Huber, Sie haben unser Einkaufsverhalten untersucht, mit welchem Ergebnis?

O-Ton 1: "Die wichtigste Basis ... uns vorschreiben lassen wollen ... sondern dass wir selbst frei entscheiden ... die zu unserem Leben 100% passen ... Nischen und Fragmente haben."

Zwischenmoderation: Aber der Versuch, es jedem recht zu machen überfrachtet die Regale mit zu viel Auswahl. Man steht also vor dem Problem, sich entscheiden zu müssen. Was muss passieren, damit wir weiterhin eine Auswahl haben, aber uns nicht ganz so allein fühlen beim Einkaufen?

O-Ton 2: "Für die Industrie heißt das ... ein Mittel finden müssen, bestimmten Gruppen ... also nicht jedem alles ... das diese Wünsche auch konkret anspricht."

Zwischenmoderation: Eine mögliche Lösung wie das Einkaufen von morgen aussehen könnte, ziehen Sie aus einem Bereich, den viele von uns kennen. Was schwebt Ihnen da vor?

O-Ton 3: "Sie müssen sich das vorstellen ... Amazon kennt ... wird ihnen vorgeschlagen, dass Leute, die auch das Buch gekauft haben ... die Trefferquoten ... der Händler Informationen bekommt ... Händler im Vorfeld schon weiß ... alles, was links und rechts davon liegt ... wahrscheinlich gefallen werden."

Zwischenmoderation: Ich höre die Datenschützer schon aufschreien. Meinen Sie nicht, dass das problematisch wird, wenn unser Handy von sich aus Informationen über uns verschickt?

O-Ton 4: "Der Datenschutz ist natürlich ... von den Menschen tatsächlich gelebt wird, Beispiel facebook ... viel freizügiger mit ihren Daten, wenn sie das Gefühl haben, es bringt ihnen was ... dann werden sie kein Problem mit dem Datenschutz haben."

Abmoderation: Viele fühlen sich vom großen Warenangebot im Supermarkt oder im Internet inzwischen überfordert. Künftig könnte unser Handy dabei helfen, vom Händler nur noch das angeboten zu bekommen, was für uns in Frage kommt. Herr Thomas Huber vom Zukunftsinstitut, Ihnen herzlichen Dank.

O-Ton: Thomas Huber, Redaktionsleiter Zukunftsinstitut GmbH, 65779 Kelkheim
Länge: 2:45 (4 Antworten, kürzbar und einzeln einsetzbar)
Autor: Patrick Pröbsting

erstellt: 12.01.2012 
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