boot 2008 | 19.01.08 - 27.01.08 | Düsseldorf
Weltmeisterinnen im Unterwasser-Rugby auf der boot 2008

Info: Moderation mit O-Tönen von zwei Weltmeisterinnen im Unterwasser-Rugby, die mit ihrer Nationalmannschaft genauso wie Kolleginnen im Fußball 2007 den WM-Titel erfolgreich verteidigt haben. Sie erzählen über ihren Sport, der nicht ganz so populär ist wie Fußball.

Moderation: Auf der boot in Düsseldorf sind noch bis zum Sonntag (27.01.) allein rund 2.000 Boote und Yachten zu sehen, aber die boot ist die weltgrößte Ausstellung rund um den Wassersport und damit finden eben auch viele andere Wassersportfans. Am Sonntag (20.01.) waren unter anderem auch zwei waschechte Weltmeisterinnen auf der boot 2008. Die Kölnerinnen Beatrix Deitelhoff und Marion Schlue (sprich: „Schlue", nicht „Schlü" – siehe auch Vorstellung im O-Ton) sind amtierende Weltmeisterinnen im Unterwasser-Rugby. Was das ist?

O-TON 1: „...nicht typisch wie auf dem Feld... aber Vollkörperkontaktsport unter Wasser... zwei Körbe im Wasser... gespielt wird mit salzwassergefülltem Ball, der sinkt... Spieler mit Maske, Schnorchel, Flosse ausgerüstet..."

Zwischenmoderation: Und Beatrix hat es ja anfangs schon erwähnt – es ist zwar vielleicht nicht ganz so brutal, wie man sich Rugby vorstellt, aber trotzdem geht es unter Wasser ganz schön zur Sache. Was ist denn alles erlaubt – oder besser: nicht erlaubt?

O-TON 2: „...nicht erlaubt ist Würgen, Kneifen oder Kitzeln etc... aber Anfassen... Ball raushebeln..."

Zwischenmoderation: Aber mal ganz ehrlich – können Sie sich vorstellen, wie man einen Ball unter Wasser werfen soll? Mit Salzwasser gefüllt? Wie weit fliegt so ein Ball – wobei – der fliegt ja auch gar nicht... naja, Sie wissen schon...

O-TON 3: „...Frauen schaffen sichere zwei bis drei Meter... Männer bis vier Meter..."

Zwischenmoderation: Und dann macht der Ball eine Kurve und sinkt langsam nach unten. Zwei mal 15 Minuten werden gespielt – jeweils sechs Spieler einer Mannschaft sind im Wasser und noch mal fünf außerhalb des Wassers, die sich blitzschnell im fliegenden Wechsel einwechseln können. Ein durchaus spannender und actionreicher Sport – aber von außen ist er natürlich nicht wirklich gut zu verfolgen. Da braucht man schon Unterwasserkameras oder aber Scheiben am Beckenrand. Wohl auch deshalb haben die Nationalspielerinnen, die 2007 den WM-Titel geholt haben nicht einen solchen Empfang genießen können wie die Fußball-Weltmeisterinnen. Obwohl sie sogar dasselbe geschafft haben, was die Fußball-Kolleginnen erstmals geschafft hatten – nämlich die Verteidigung des WM-Titels.

O-TON 4: „...als ich das gesehen habe, dachte mir auch, das möchte ich auch mal erleben... und als ich dann gehört habe, einzigartig, dass die Damen zweites Mal Titel geholt haben... und keiner spricht von Unterwasser-Rugby... da müssen wir noch ein bisschen dran arbeiten."

O-Ton: Beatrix Deitelhoff, Unterwasser-Rugby-Weltmeisterin, Köln;
Marion Schlue, Unterwasser-Rugby-Weltmeisterin, Köln
Länge: 1:36 (4 O-Töne)
Autor: Jörg Sauerwein

erstellt: 20.01.2008 
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