 ©Foto:Messe Düsseldorf
Info: Der Deutsche Krankenhaustag auf der Medica ist immer etwas kontrovers. Der klare Worte und starke Meinungen verbreitende Vorsitzende des Veranstalters Deutsche Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, ist dieses Jahr sauer. Er fühlt sich von der Bundesregierung verschaukelt, da ein Teil der zusätzlichen Mittel, die die Krankenhäuser, bekommen, im nächsten Jahr wieder eingeziggen wird. Der Pflege geht es aber den Umständen nach besser. Die Themen des Kongresses in der Übersicht.
Anmoderation: Jedes Jahr sind die Krankenhausdirektoren geladen - zum und auf dem Deutschen Krankenhaustag. Ihren Frust lassen sie dann dort raus, meist mit Kritik an den jeweiligen Ideen zur Krankenhausfinanzierung. In diesem Jahr geht es um fast zwei Milliarden Euro, die den Kern der Kritik bilden. Auf der Messe für Medizintechnik, der Medica in der Messe Düsseldorf, sind sie in die neue Runde gegangen. Aber es ist nicht alles schlecht.
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Beitragstext: Gerald Gaß ledert los, wie immer pointiert, wie immer meinungsstark. O-Ton Der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Krankenhausverbandes sieht sich dabei getäuscht. O-Ton Dabei trickst er bei der Rechnung. 1,8 Milliarden sind es. Zumindest jetzt, auf vier Milliarden lautet die Rechnung, wenn die Rückforderung fortgesetzt wird und auch im kommenden Jahr anfällt. Generell finden die Krankenhäuser, habe der Bundesgesundheitsminister der Ampelregierung einen schlechten Job gemacht. Sie haben jetzt auf Veränderungen gehofft und wurden durch nur leichte Anpassungen der Gesetze enttäuscht. Zudem sehen sie den Finanzierungskonflikt zwischen Bund und Ländern weiter schwelen. O-Ton Aber es ist nicht alles schlecht. Für das Gute ist in diesem Jahr Sabine Berninger zuständig, Vorstandsvorsitzende des Berufsverbands für Pflegeberufe. In den vergangenen Jahren war vom Pflegenotstand die Rede, der scheint behoben. O-Ton Aber hier könnte die Freude von kurzer Dauer sein. So müssen Pflegefachkräfte für andere Berufe einspringen und Pförtnerdienst schieben oder bei der Reinigung aushelfen, was nicht ihrem Berufsprofil entspricht. Und die Pflege muss sich umstellen, wenn die Reform so fortgeführt wird. O-Ton Harald Schönfelder, Redaktion … Düsseldorf
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