 ©Foto:Messe Düsseldorf
Info: Wegen des Ukraine-Kriegs beschäftigen sich die Forscher am Fraunhofer IFAM mit Knochenimplantaten, also Oberschenkelknochen, Hüftersatz und Ähnlichem. Weil dabei große Wunden bleiben, die langsam heilen, sind die Patienten anfällig für Infektionen. Im Kriegsgebiet gilt das besonders. Durch ein neues Verfahren lassen sich Antibiotika in den Oberflächen der Implantate einlagern, die über mehrere Wochen in ihrem Depot wirken können. Dadurch sollen sie helfen, Komplikationen wie nachträgliche Amputationen zu verhindern.
Plagemann antwortet auf folgende Fragen:
1. Sie haben ein Verfahren entwickelt, Implantate mit Antibiotika zu versehen. Wie funktioniert das?
2. Gab es diese Antibiotikagabe auf die Implantate vorher nicht?
3. Also ist das auch für kleinere Hersteller, kleinere Labore machbar?
4. Wie lange hält dieses Antiobiotika-Depot vor?
5. Fraunhofer steht als Name noch an dem Produkt. Wann wird ein Firmenname dranstehen, wann ist es marktreif?
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