 ©Foto:Messe Düsseldorf
Info: Die Kunststoffbranche geht das Thema Recycling offensiv an. Mit der Initiative "We are plastics" will sie in die Politik hineinwirken und zeigen, dass sie das Problem erkannt hat. Dabei kann das Thema schon auf eine inzwischen lange Erfolgsgeschichte blicken. Der Anteil des produzierten Rezyklats und der Anteil des wiederverwerteten Kunststoffs sind seit Beginn des Jahrhunderts kräftig gestiegen.
Anmoderation: Die Welt des Kunststoffs ist im Umbruch. Wie in anderen Bereichen auch halten KI und Umweltschutz Einzug und machen Anpassungen nötig. Was den Umweltschutz angeht, sind die Ideen und die Technik auf der K in der Messe Düsseldorf zu sehen. Der Anteil an recyceltem Kunststoff ist stetig gestiegen, hinkt aber noch etwas hinter dem konventionellen Plastik her. Ideen wie biobasiertes Plastik hat die Industrie, mit ihrer Initiative "We are plastics" will sie diese Stoffe und das Recycling in die europäische Politik bringen.
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Beitragstext: Der meiste Kunststoff weltweit kommt von fossilen Rohmaterialien, zum Beispiel Öl. Das will die Industrie ändern. Bisher mit einigem Erfolg, so haben sich die Recycling-Quoten seit Beginn des Jahrhunderts laut Zahlen der OECD weltweit je nach Land verdoppelt bis vervierfacht. Ulrich Reifenhäuser, Chef der Reifenhäuser Gruppe und Präsident des Ausstellerverbandes auf der K, sagt O-Ton Die Industrie setzt stark auf dieses Thema, auch weil absehbar ist, dass Gesetze und Verordnungen auf europäischer Ebene dem klassischen Kunststoff das Wasser abgraben. Die Hersteller von Maschinen zur Kunststoffproduktion und -Verarbeitung, die Produzenten und die Verarbeiter setzen daher auf die Initiative "We are Plastics". Christine Bunte, Chefin des Verbandes Plastics Europe Deutschland. O-Ton Christine Bunte weiß wovon sie spricht. Bevor sie zu Plastics Europe Deutschland kam, war sie die Leiterin des Bereichs der BASF, in dem das Thema Kreislaufwirtschaft beheimatet ist. Das Problem in Europa: 27 Länder, 27 unterschiedliche Systeme zum Recycling. Das schreit geradezu nach einer Vereinheitlichung. O-Ton 2030 greifen neue EU-Vorschriften zum Recycling-Anteil bei Nahrungsverpackungen. Später sollen auch andere klassische Kunststoffe, zum Beispiel in Autos, durch recycelbare Varianten ersetzt werden. Das Ziel der Initiative ist daher eindeutig. O-Ton Harald Schönfelder, Redaktion … Düsseldorf
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