MEDICA / COMPAMED 2024 | 11.11.24 - 14.11.24 | Düsseldorf
Laser statt Fräse: Fraunhofer ILT stellt sanftere Methode der Schädel-OP vor
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Info: Fantasie ist gefragt: Wie fühlt sich das wohl an, wenn ein Chirurg mit Bohrer und Fräse seinem Patienten den Schädel öffnet, während der bei Bewusstsein ist? Bei manchen Erkrankungen ist so ein Vorgehen leider notwendig. Doch das geht auch angenehmer, sagt das Fraunhofer-Institut ILT. Es hat einen Laser an einem Roboterarm entwickelt, der den Schädel sanfter, leiser und - was die Tiefe des Schnitts angeht - auch präziser öffnet.

Lenenbach antwortet auf folgende Fragen:

1. Sie stellen eine neue Methode für Schädeloperationen vor, per Laser statt per Fräse. Für welche OPs ist diese Methode gedacht?

2. Hat der Roboter auch eine ruhigere Hand als der Chirurg?

3. Für welche Regionen ist die Methode gedacht? Laienhaft gesagt: oberhalb der Haarlinie, wo der Schädel dick ist? Oder sind auch Operationen im Gesichtsbereich möglich?

4. Wie weit ist die Technik noch von einer möglichen Markteinführung entfernt?

O-Ton: Dr. rer. nat. Achim Lenenbach, Abteilungsleiter Lasermedizintechnik und Biophotonik, Fraunhofer ILT, 52074 Aachen
Länge: 3:55 (4 O-Töne, einzeln einsetzbar)
Autor: Harald Schönfelder

erstellt: 10.11.2024 
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