 ©Foto:Messe Düsseldorf
Info: Destinationen, also Ziele auf Tourismus-Deutsch, gibt es viele in Deutschland. Die "Destination Zukunft" hat die Camping-Branche ausgerufen, denn der Drang zum individuellen Reisen ist nach wie vor groß. Die Regionen müssen also vorbereitet sein, wenn es um die nächsten Jahre geht und um Stellplätze. Auf ihrer Tagung im Rahmen des CARAVAN SALON haben die Touristiker in der Messe Düsseldorf Ideen aus der Praxis gesammelt.
Anmoderation: Die "Destination Zukunft" hat der Caravan Salon ausgerufen. Zwar können die Reisenden nicht in die Zukunft eilen, die Campingbranchen aber wollen dort hin und arbeiten in der Messe Düsseldorf auf ihrer Tagung an drei Tagen an Beispielen, sozusagen "best of practice". Mit dabei das Organisationswunder Wacken Open Air.
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Beitragstext: Das flache Land bei Wacken wird jedes Jahr zum riesigen Campingplatz auf Zeit, ob im Matsch verregneter Sommer oder auf staubtrockenem Gelände, sagt Greta Hoffmann, in Wacken für mehrere Camping Areas zuständig. O-Ton Für die "Destination Zukunft" ist der Platz geradezu prototypisch. Die lokale Wirtschaft hat was vom Geschäft durch Vermietung der Flächen und den Einkauf der Gäste im Ort. Die dortigen internationalen Gäste sucht das Land Sachsen noch. Camping boomt dort, hat in zehn Jahren bis 2024 um 76% zugelegt. Dresden, Lausitz, Sächsische Schweiz sind ein paar der Schlagworte, sagt Eike Döblitz, Abteilungsleiter Tourismus beim entsprechenden sächsischen Staatsministerium. O-Ton Nur 15% der Touristen kommen aus anderen Ländern, das sollen mehr werden. Vielleicht hilft ein Blick ins Sauerland. Die bergige Gegend ist bekannt, besonders bei Besuchern aus den Niederlanden. Derzeit hat sie eine Wintersaison mit Skilaufen und eine Frühling- bis Herbstsaison mit Wandern, Radfahren. Allein auf den Campingplätzen der Region gab es 1,5 Millionen Übernachtungen, die auf Stellplätzen nicht eingerechnet. Vermarktet werden der Fernwanderweg Rothaarsteig oder zum Radeln der Ruhrtalradweg, sagt Geschäftsführer Dr. Jürgen Fischbach von Sauerland-Tourismus. O-Ton Das heißt, der neue Stellplatz war an jedem Tag durchschnittlich zur Hälfte belegt. Und auch die Hoteliers der Region machen mit. Erste Hotels bieten ihren kompletten Service plus Parkplatz für Reisemobile zum ermäßigten Preis an. Letzten Endes gilt für die Touristiker das Fazit, das Greta Hoffmann vom Wacken Open Air zieht. O-Ton Harald Schönfelder, Düsseldorf Aus Düsseldorf Harald Schönfelder
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