 ©Foto:Messe Düsseldorf
Info: Die schwächelnde Wirtschaft in Europa lässt die Aussteller der Valve World Expo relativ kalt. Zwar gibt es dadurch auf dem europäischen Markt weniger Geschäft, doch das können sie in anderen Teilen der Welt wieder ausgleichen. Auch die Schwäche einzelner Branchen ist kein großes Problem, denn die Firmen beliefern alle Unternehmen, die Gase oder Flüssigkeiten transportieren müssen. Fällt eines aus, dann steht ein anderes bereit.
Anmoderation: Große Teile der Industrie in Deutschland erleben gerade schwere Zeiten. Die Krisen der Stahlhersteller und Autobauer zum Beispiel sorgen stetig für Schlagzeilen. Die Industrie, die gerade auf der Valve World Expo in der Messe Düsseldorf ausstellt, ist eine klassishe Zuliefererindustrie. Stellantriebe, Ventile, Industriearmaturen werden ausgeliefert, damit andere Branchen sie in ihren Geräten einbauen. Sie sollte also stark betroffen sein, doch sie ist recht entspannt.
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Beitragstext: Um mal ein geradezu chronisch aktuelles Beispiel zu nehmen: Wenn VW weniger Autos baut, braucht die Firma weniger Einspritzdüsen. Der Zulieferer verkauft also weniger. Das Gleiche in groß passiert, wenn eine ganze Branche den Benzin- durch den Elektromotor ersetzt. Ja, der Wandel bringt ein wenig Unsicherheit mit sich, sagt Ralf Nosko, Chef des Armaturenherstellers Pruss, aber neu ist das nicht. O-Ton Die ausstellenden Firmen haben das Glück, dass es der Armatur oder dem Ventil ziemlich egal ist, ob Öl, Wasserstoff oder Mandelmilch durch die Leitung läuft, die sie regulieren. Es wird immer Abnehmer für ihre Produkte geben. Manche expandieren sogar in den Weltraum. Denn auch die SpaceX-Raketen von Elon Musk sind auf solche Technik angewiesen, wie das Unternehmen Air Torque sie verkauft, sagt deren Geschäftsführer Mark Schmidt. O-Ton Andere bauen Technik, die so old school ist, dass sie in absehbarer Zeit niemals altmodisch wird. Klassische, mechanische Überströmventile zum Beispiel, die den Durchfluss regeln. Die stehen beim Hersteller Mankenberg als Highlights, auch wenn die Technik mehr als nur ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel hat, sagt Exportdirektor Heiko Bischoff. O-Ton So breit sie in Sachen Kunden aufgestellt sind, so breit sind die Firmen auch geographisch unterwegs. Messedirektor Daniel Ryfisch hat bei seinen Gesprächen mit den Ausstellern auch eine gewisse Gelassenheit bemerkt. O-Ton Harald Schönfelder, Redaktion ... Düsseldorf
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