 ©Foto:Messe Düsseldorf
Info: Die drei Namen des Wasserstoffs sind auf der Messe allgegenwärtig - mit den Begriffen Hydrogen, H2, H2-ready und eben Wasserstoff werben die Aussteller für ihre Produkte. Sie setzen große Stücke auf die zukünftige Nutzung des Gases in der Energieversorgung, als Treibstoff und Speichermedium. Da es aber erst auch hergestellt werden muss, werden Steueranlagen und Ventile auch in der Produktion gebraucht. Die global aufgestellte Branche schaut optimistisch in die Zukunft und hofft auf eine koordiniertere Politik.
Anmoderation: Wasserstoff ist gerade das Thema, dass die Energiebranchen und ihre Zulieferer umtreibt. Er soll mal als Treibstoff für Autos dienen, als Energiequelle der Heizungen und Speicher für die überschüssige Wind- und Solarenergie. Daher ist die diesjährige Valve World Expo in der Messe Düsseldorf gerade die richtige Messe zur richtigen Zeit. Dort werden die Industriearmaturen, Steuerungsanlagen und Ventile gezeigt, die einmal mit diesem vielfältig einsetzbaren, aber auch schwierig zu handhabenden Gas arbeiten sollen.
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Beitragstext: Wasserstoff ist der König der Ausbrecher. Das Stahlrohr kann noch so dick sein, wenn es der falsche Stahl ist, dann mogelt sich das flüchtige Gas durch die engsten Kristallgitter des Metalls und umgeht den Schutz, den Dichtungen an den Verbindungen zu Ventilen und Ähnlichem schaffen sollen. Und noch ein Problem kommt im Lauf der Zeit auf, sagt Ralf Nosko, CEO der Artmaturenfabrik Waldemar Pruss. O-Ton Materialversprödung ist, vereinfacht gesagt, eine Art Rost. Wasserstoff dringt in den Stahl ein und lagert sich in das Metallgitter seiner Atome ein, sammelt sich an kleinen Fehlerstellen. Im schlimmsten Fall kommt es irgendwann dort zum Ermüdungsbruch. Aber, sagen die Branchenvertreter, damit können sie umgehen. Thorsten Kahl, Vertriebsingenieur des Herstellers KSB. O-Ton Die Branche ist sich einig, dass Wasserstoff ein wichtiger Teil der Energiewende sein wird, wünscht sich aber mehr Kontinuität in der Politik, was dieses Thema angeht. O-Ton Und wo wir schon im Inland sind, auch die Probleme von Teilen der Wirtschaft geht an der Branche der Armaturen- und Ventilhersteller, die praktisch alle anderen beliefert, nicht vorbei. Doch die Unternehmen sind global aufgestellt, sie können also andere Kunden beliefern, wenn die heimischen weniger bestellen. Ralf Nosko von Pruss bleibt gelassen. O-Ton Harald Schönfelder, Redaktion ... Düsseldorf
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