interpack 2017 | 04.05.17 - 10.05.17 | Düsseldorf
Biobasiert und biologisch abbaubar: Konkurrenz für die Plaste

Biobasierte Kunststoffe und biologisch abbaubare Kunststoffe werden gerne unter dem "bio"-Label zusammengefasst. Dabei trennt sie eben das Attribut "abbaubar". Aber auch das ist meist nur technisch zu verstehen. Denn wirklich kompostieren dürfen die meisten Folien gar nicht.

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10.05.2017  ⇒ Beitrag mit O-Tönen
Bilanz: Großes Interesse an Verpackungen

Nach sieben Tagen ist die Interpack zu Ende. 170.000 Interessierte haben die größte Messe rund um Verpackungen und Verpackungsmaschinen besucht. Messe-Geschäftsführer Hans Werner Reinhard ist in der Bilanz zufrieden mit dem Erreichten.

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10.05.2017  ⇒ O-Ton-Paket
Biologisch abbaubar: gewünscht aber nur selten erlaubt

Biokunststoffe machen seit ein paar Jahren den konventionellen Kunststoffen das Leben schwer. Sie selber kommen durch biologisch abbaubare Kunststoffe unter Druck. Die stammen auch aus nachwachsenden Rohstoffen, zersetzen sich aber innerhalb weniger Wochen in der Kompostieranlage. Zumindest wären sie dazu in der Lage, doch die meisten dürfen gar nicht hinein, aus rechtlichen Gründen.

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10.05.2017  ⇒ O-Ton-Paket
Nachwachsende Rohstoffe mit Potential am Markt

Hören wir "Verpackung", denken wir meist an Kunststoffe. Dabei gibt es noch so viel mehr, nachwachsende Rohstoffe zum Beispiel. Aus denen werden auch häufig Kunststoffe, aber eben nicht auf Mineralölbasis. Wie es den nachwachsenden Rohstoffen geht, haben wir die vom Bund geförderte Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe gefragt.

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10.05.2017  ⇒ O-Ton-Paket
Wie die Motte zum Licht: Lockmittel elektronische Verpackung

Zumindest die Verpackungen teurer Produkte werden in den nächsten Jahren wohl öfters technologisch aufrüsten. Auf der Interpack zeigen Studenten der Leipziger Hochschule HTWK ihre Ideen für Kartons mit elektronischer Unterstützung. Sensoren melden Temperatur und Luftfeuchte in der Fischpackung, die Betrachter eines teuren Parfums werden mit farblich auf ihre Kleidung abgestimmter LED-Beleuchtung angelockt.

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09.05.2017  ⇒ Beitrag mit O-Tönen
Industrie 4.0: Aussicht auf glückliche Kunden

Die Industrie 4.0 soll einmal Firmen, Kunden, Produkte und Fertigungsstraßen neu vernetzen und sortieren. Doch die nächste industrielle Revolution soll auch die Kunden glücklicher machen als bisher. Den gesamten Komplex stellen Studenten verschiedener Hochschulen - von Dresden über München bis Gran Canaria - auf der Interpack dar. Den Kunden sollen individualisierte Produkte und eine einfache Bestellung übers Netz glücklicher machen als bisher.

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09.05.2017  ⇒ Beitrag mit O-Tönen
Spieltrieb genutzt: Elektronische Verpackungen locken Kunden

Im Supermarktregal tobt ein Kampf um Aufmerksamkeit. Die Verpackung des eigenen Produkts soll die der Nachbarn möglichst überstrahlen. Doch wenn alle auf buntes Design setzen, wird das schwierig. Was wäre denn machbar, wenn die Kartons leuchten, zum spielen einladen oder Töne von sich geben. Gedruckte Elektronik wird die Verpackungen verändern. Die Hochschule HTWK Leipzig stellt Ideen für Premium-Verpackungen der Zukunft vor.

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09.05.2017  ⇒ O-Ton-Paket
Losgröße 1: Mit Industrie 4.0 zum individualisierten Produkt

Das ist der Traum der Produzenten von Massenware: Jeder Kunde ist vollauf zufrieden, denn jeder Kunde hat das Gefühl, sein ganz eigenes Produkt in der Hand zu halten, gebaut nur für ihn. Mit dem "Smart4i Demonstrator" zeigt eine Projektgruppe mit Studenten aus verschiedenen Hochschulen, wie das funktionieren kann. Sie haben die Werkstraße entworfen und produzieren auf der Messe individualisierte Powerbanks.

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09.05.2017  ⇒ O-Ton-Paket
Save Food: Gründe für die Lebensmittelverschwendung

Ein Drittel aller Lebensmittel landet ungegessen auf dem Müll. Auf der Interpack kümmert sich die "Save Food"-Initiative um dieses Problem. Unser Messereporter hat die Welternährungsorganisation (FAO) der Vereinten Nationen gefragt, warum das so ist und was dagegen getan werden kann. In Europa zum Beispiel landen pro Jahr und Einwohner rund 300 kg Essen auf dem Müll.

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08.05.2017  ⇒ Kollegengespräch
Save Food: Verpacken statt wegschmeißen - Gegen Lebensmittelverluste im Supermarkt

Am stärksten verliert die Kresse ihr Leben im Supermarkt. Wird sie dort unverpackt verkauft, landen 42 % der Ware im Müll, ist sie gerupft und verpackt, dann sind es nur noch 3,4 %. Das ist das Beispiel mit der stärksten Auswirkung, doch auch bei Rindersteak oder Bergkäse ist die Tendenz deutlich erkennbar: Auch wenn es nicht schön aussieht und die Plastikverpackung lästig ist, der ökologische Fußabdruck dieser Waren ist niedriger als der der unverpackten Ware aus der Frischetheke. Das hat die Beratungsfirma "Denkstatt" aus Wien herausgefunden.

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05.05.2017  ⇒ Beitrag mit O-Tönen
Save Food: Mit dem Mangoprojekt gegen Lebensmittelverluste in Kenia

64 % aller kenianischen Mangos landen auf der Erde statt im Magen. Gegen diese Verluste aus verschiedenen Gründen wollen die Bauern angehen. Hilfe bekommen sie unter anderem aus Düsseldorf. Mit Trocknungsanlagen in der Nähe der Landwirte und dem Engagement eines kenianischen Lebensmittelproduzenten sollen die Verluste drastisch verringert werden.

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05.05.2017  ⇒ Beitrag mit O-Tönen
Verpackungsmaschinen gehen weg wie warme Semmeln

Zum ersten Mal haben die deutschen Hersteller von Verpackungsmaschinen wieder an ihren Umsatz aus den Zeiten vor der Finanzkrise anknüpfen können. Ein Umsatzplus von 4 % war 2016 drin, auch für das laufende Jahr ist die Branche ähnlich optimistisch. Wegen der derzeitigen politischen Unwägbarkeiten ist der Herstellerverband VDMA allerdings vorsichtig mit Prognosen.

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05.05.2017  ⇒ O-Ton-Paket
Save Food: Verpacken hilft gegen Lebensmittelverluste im Supermarkt

Supermärkte müssen deutlich weniger Lebensmittel wegwerfen, wenn sie wie Käse oder Wurst in der Kunststoffverpackung im Laden stehen statt am Stück in der Kühlschrank übernachten. Ob das stimmt, hat die Beratungsfirma "Denkstatt" aus Wien untersucht. Die gefundenen Antworten gibt es in den O-Tönen.

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05.05.2017  ⇒ O-Ton-Paket
Smart und wiederverwertbar: In Düsseldorf stellen sich Verpackungsvisionen vor

Auf der Interpack trifft sich alle paar Jahre die Verpackungsindustrie. Viel Bekanntes ist zu sehen, aber auch Visionäres. Drei davon stellt der Beitrag vor. Zum einen ist da die intelligente Verpackung, die zum Beispiel Kranken den Beipackzettel vorliest oder an die Tabletteneinnahme erinnert. Zum anderen ist da das Recycling. Kompostierbares Plastik ist hierzulande nie so richtig durchgestartet, in Frankreich ist das anders. Und in Südafrika werden aus Verpackungen Schulbänke hergestellt.

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04.05.2017  ⇒ Beitrag mit O-Tönen
Smart Packaging: Wenn die Medikamentenschachtel leise klingelt

Die Zeit der Stille ist in ein paar Jahren vorbei. Wenn es nach den Herstellern geht, dann werden auch die Medikamentenpackungen zum Telefon greifen und uns anrufen, zum Beispiel um Bescheid zu sagen, dass es wieder Zeit ist, die Tabletten zu nehmen. Mit einem Hersteller haben wir uns über die recht nahe Zukunftsvision des Smart Packaging unterhalten.

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04.05.2017  ⇒ O-Ton-Paket
Biologisch abbaubare Plastiktüten: In Frankreich top, in Deutschland flop

Biologisch abbaubaren Kunststoff gibt es schon länger. In Frankreich und Italien werden leichte Beutel für Obst und Gemüse aus diesem Material gut angenommen, in Deutschland nicht. Ein Hersteller solcher Kunststoffe erklärt die Unterschiede in den Ländern.

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04.05.2017  ⇒ O-Ton-Paket
Kreislaufwirtschaft: Schulbänke aus Verpackungen von Schulessen

In Südafrika fehlen 3 Millionen Schulbänke. Mit dem Projekt "Virtuous Circle" sollen die aus ehemaligen Verpackungen von Schulessen und aus Sägemehl entstehen. Das Projekt hat inzwischen rund 600.000 Verpackungen wiederverwertet. Wie das funktioniert, erklärt der Chemiekonzern DuPont, der einer der Projektpartner ist. Die Antworten sind auf englisch.

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04.05.2017  ⇒ O-Ton-Paket
Über die Veranstaltung
interpack 2011Messe Düsseldorf

Was muss eine Lebensmittelverpackung leisten, woraus bestehen Biokunststoffe und wofür sind Metallverpackungen da? Wir stellten Ihnen die Verpackungen der Zukunft vor.

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Harald Schönfelder
Redaktionsleitung
(Deutscher Hörfunk Dienst)
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