A+A 2015 | 27.10.15 - 30.10.15 | Düsseldorf
Ein Jahr Bündnis für nachhaltige Textilien

Im letzten Herbst hat sich das Bündnis für nachhaltige Textilien gegründet. Nach einigem Grummeln aus der Industrie sind dort inzwischen 170 Hersteller und Händler engagiert. Ihr Ziel ist es, zukünftig Mindeststandards bei der Produktion von Kleidung einzuhalten. Dabei geht es um Arbeitsschutz, eine gerechtere Bezahlung der Arbeiterinnen und Zugang zu Bildung. Druck macht auch der Bund, Berufskleidung öffentlicher Träger soll bis 2020 zur Hälfte aus nachhaltiger Produktion kommen. Im Beitrag geht es um den Stand der Dinge und die Ziele des Bündnisses.

artimg10105_120x80.jpg
30.10.2015  ⇒ Beitrag mit O-Tönen
Bilanz: Arbeitsschutz als Exportschlager

Die diesjährige Ausgabe der A+A ist mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen. Gleichzeitig kamen zur 30sten Ausgabe der Messe auch so viele Aussteller wie noch nie. In der Bilanz-Nachricht spricht Messe-Geschäftsführer Joachim Schäfer über den Arbeitsschutz als Exportschlager.

artimg10104_120x80.jpg
30.10.2015  ⇒ Nachrichtenstück mit O-Ton
Entwicklungshilfeministerium: Textilienbündnis sorgt für Ausgleich in der Globalisierung

Ein Jahr wird das Bündnis für nachhaltige Textilien in diesem Herbst. Gegründet wurde es unter dem Eindruck des Katastrophe in der Textilfabrik Rana Plaza mit über 1.100 Toten. Nach anfänglichem Gegrummel aus der Industrie hat es jetzt rund 170 Mitglieder aus Herstellern und Händlern, die zusammen etwa die Hälfte des deutschen Textilmarktes ausmachen. Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Silberhorn spricht im O-Ton-Paket über die Ziele des Bündnisses und die eingeleiteten Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitssituation.

artimg10103_120x80.jpg
30.10.2015  ⇒ O-Ton-Paket
A+A Bilanz: Besucher- und Ausstellerrekord

65.000 Besucher hatte die Arbeitsschutzmesse A+A in diesem Jahr. Alle zwei Jahre findet sie statt, dieses Jahr gab es mit 1.887 Ausstellern auch auf deren Seite einen Rekord. Im O-Ton-Paket spricht Messe-Geschäftsführer Joachim Schäfer über die Bilanz, den Exportschlager Arbeitsschutz und Lärmschutz als Messethema.

artimg10102_120x80.jpg
30.10.2015  ⇒ O-Ton-Paket
Arbeit 4.0: Wenn die Crowd um den Auftrag kämpft

Arbeit 4.0 ist ein Schlagwort für die Entwicklung des Arbeitsmarktes in den nächsten Jahren bis Jahrzehnten. Als Instrument der Rationalisierung ist es gestartet, die Arbeitsschützer allerdings beginnen zu fragen, ob es die Arbeit auch humanisieren, also menschlicher machen kann. Quer durch alle Branchen werden die Kollegen Roboter und Computer an Einfluss gewinnen. Im Beitrag geht es um neue Arbeitsformen, ihre Chancen und Risiken.

artimg10101_120x80.jpg
29.10.2015  ⇒ Beitrag mit O-Tönen
Das passt zusammen: Arbeitsschutz und moderne Arbeitsformen

Arbeitsschutz und moderne Arbeitsformen scheinen sich zu beißen. Leiharbeiter und Werkverträge haben ihre eigenen Regeln. Der Solo-Selbständige, der zu Hause projektgebunden arbeitet, lässt sich nicht kontrollieren. Schon heute sind Festanstellungen in einigen Branchen selten geworden, in der Zukunft werden noch mehr betroffen sein. Im Beitrag geht es um den Wandel der Arbeitswelt und was er für den Arbeitsschutz bedeutet.

artimg10100_120x80.jpg
29.10.2015  ⇒ Beitrag mit O-Tönen
Arbeit 4.0: Ein Begriff mit vielen Definitionen

Arbeit 4.0 und Industrie 4.0 sind mehr als nur Modethemen. Zur Zeit hat jeder seine eigene Vorstellung, was dahinter steckt. Sicher ist, dass die Arbeitswelt vor großen Umbrüchen steht. Roboter werden intelligenter, Smartphones und Tablets als mobile Arbeitsstationen auch. Abseits der Technik geht es aber auch um das Verhältnis von Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Hans-Jürgen Urban, Vorstandsmitglied der IG Metall, nennt im O-Ton-Paket seine Definition von Arbeit 4.0 und spricht über die Herausforderungen, die damit verbunden sind.

artimg10099_120x80.jpg
29.10.2015  ⇒ O-Ton-Paket
Arbeitsschutz und atypische oder prekäre Arbeit

Feste Arbeitsplätze mit festem Gehalt werden uns noch etliche Jahre erhalten bleiben. Doch quer durch alle Branchen nehmen so genannte atypische oder prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu. Bei denen scheint der Arbeitsschutz etwas lockerer gesehen zu werden. Im O-Ton-Paket spricht die Organisationssoziologin Karina Becker über den Arbeitsschutz unter der Berücksichtigung von Leiharbeitern, Werkverträgen oder an Projekten arbeitenden Solo-Selbständigen.

artimg10098_120x80.jpg
29.10.2015  ⇒ O-Ton-Paket
Gesünder im Stau: Tipps für den Arbeitsplatz Auto

Pendler und Außendienstler sind gerne mal etwas länger unterwegs. Wenn sich in einer Baustelle zwei verhakt haben, dann besonders. Im Beitrag geht es um richtiges Sitzen bei längeren Fahrten, Fahrsicherheitstrainings, die von der Unfallversicherung unterstützt werden und die Frage, ob der Arbeitgeber bei "Rücken" ein Sitzkissen bezahlen muss.

artimg10097_120x80.jpg
28.10.2015  ⇒ Beitrag mit O-Tönen
Kopfairbag statt Fahrradhelm: Version 2.0 ist leichter und verbessert

Hövding 2.0 heißt die verbesserte Version des Kopfairbags für Fahrradfahrer, die seit diesem Jahr auf dem Markt ist. Sie ist leichter und an einigen Stellen benutzerfreundlicher. Der Airbag ersetzt den Helm und sieht im Rohzustand aus wie eine Mischung aus Halstuch und Halskrause. Er bläst sich auf, wenn der eingebaute Minicomputer einen Unfall zu spüren glaubt. Dann ähnelt der Airbag einem Motorradhelm ohne Visier. Im O-Ton-Paket stellt die Unfallversicherung VBG das Modell vor.

artimg10096_120x80.jpg
28.10.2015  ⇒ O-Ton-Paket
Richtiges Sitzen im Auto: Niki Lauda ist kein Vorbild

Außendienstler und Pendler sind gerne auch länger unterwegs. Damit sie - dank Stress - vielleicht nicht entspannt, dafür aber halbwegs gesund ankommen, gibt die Berufsgenossenschaft Verkehr im O-Ton-Paket Tipps für richtiges Sitzen und Bewegung in Fahrpausen oder im Stau. Denn auch die Standzeiten auf der Autobahn können das Sitzen angenehmer machen.

artimg10095_120x80.jpg
28.10.2015  ⇒ O-Ton-Paket
Fahrsicherheitstraining wird von Unfallversicherung unterstützt

Autoclubs und Autohersteller sind die üblichen Verdächtigen, wenn es um die Veranstalter von Fahrsicherheitstrainings angeht. Wenn Firmen ihre Mitarbeiter daran teilnehmen lassen, unterstützt die Unfallversicherung das. Denn trainierte Mitarbeiter sind sicherer unterwegs und verursachen der Versicherung weniger Kosten. Dabei arbeiten sie mit den Verkehrswachten zusammen. Im O-Ton-Paket gibt es die Einzelheiten.

artimg10094_120x80.jpg
28.10.2015  ⇒ O-Ton-Paket
In-Ear-Ohrschützer mit aktiver Dämpfung, Händewaschstation spart Wasser und Seife

Zahlreiche Neuheiten haben die Hersteller wieder auf die Arbeitsschutzmesse A+A gebracht. Zwei davon stellen wir in den moderierten O-Tönen vor. Zum einen sind es Ohrschützer, die aktiv starken Lärm dämpfen. Die Technik ist bekannt, die Verpackung ist neu: Es sind die ersten, die wie In-Ear-Kopfhörer getragen werden. Außerdem haben reinliche Schweizer eine Händewaschstation erfunden, die 90 % Wasser und 60 % Seife einsparen soll.

artimg10092_120x80.jpg
27.10.2015  ⇒ Moderation mit O-Tönen
Mit Sicherheitsschuhen zum Spendenmarathon

Ein Spendenlauf über insgesamt 135 Kilometer zugunsten eines Kinderhospizes ist eigentlich schon anstrengend genug. Doch Tim Scholz reichte das nicht. Er lief einen guten Teil der Strecke in Sicherheitsschuhen. Auf der A+A war er zur Eröffnung am Stand des Schuhherstellers. Im O-Ton-Paket spricht er über die Lauferfahrung und die Gründe für den Spendenlauf.

artimg10091_120x80.jpg
27.10.2015  ⇒ O-Ton-Paket
Zwei Jahre nach Rana Plaza: Arbeitsschutz als Exportprodukt

In den aufstrebenden Ländern wie Myanmar, Bangladesch oder Äthiopien scheint der Arbeitsschutz made in Germany gut anzukommen. Sowohl Arbeitsministein Andrea Nahles als auch Bruno Zwingmann von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (basi) sprechen von Mut machenden Anfangserfolgen. Anlass für ein Umdenken bei der Produktion in Entwicklungsläden war der Einsturz des Sweatshops Rana Plaza mit über 1.100 Getöteten.

artimg10086_120x80.jpg
27.10.2015  ⇒ Moderation mit O-Tönen
Andrea Nahles: Null tödliche Arbeitsunfälle als Ziel

Andrea Nahles war der Stargast der offiziellen Eröffnung der Arbeitsschutzmesse A+A in Düsseldorf. Auf der Bühne sprach sie ausführlich über den Arbeitsschutz, seine Erfolge und die Bereiche, in denen er noch besser werden muss. In unseren O-Tönen spricht sie diese Themen auch an, nur kürzer.

artimg10085_120x80.jpg
27.10.2015  ⇒ O-Ton-Paket
Psychische Belastung steigt, körperliche Belastung wechselt die Branche

In der Industrie geht die körperliche Belastung durch die Arbeit zurück. Wo früher noch Menschen wuchteten und schleppten sind heute gerne Maschinen im Einsatz. Der Arbeitsschutz ist trotzdem ein Dauerthema. Denn stattdessen nimmt die psychische Belastung zu, durch Zeitdruck und Arbeitsverdichtung. Im Kollegengespräch geht es um die heutigen Themen des Arbeitsschutzes und die ungelöste Frage: Stresst ständige Erreichbarkeit oder nicht?

artimg10084_120x80.jpg
26.10.2015  ⇒ Kollegengespräch
Wenn Kollege Tablet Forderungen stellt: Zur Zukunft des Arbeitsschutzes

Tablets erleichtern das Planen der Produktion und die Programmierung von Maschinen, Datenbrillen lassen Logistiker schneller durch die Hallen flitzen - die Digitalisierung erfasst heute fast jede Branche. Damit tauchen aber auch neue Probleme auf, denn wer neben einem Roboter arbeitet, der kann eine gewischt bekommen, muss sein Tempo mitgehen oder ist schlicht verunsichert. Im Kollegengespräch geht es um die Themen des Arbeitsschutzes in der nahen Zukunft.

artimg10083_120x80.jpg
26.10.2015  ⇒ Kollegengespräch
DGB: Zeitdruck, Störungen und Verdichtung machen Arbeitnehmern Sorgen

Seit 2007 fragt der Deutsche Gewerkschaftsbund im "Index Gute Arbeit", was Arbeitnehmer belastet. Für das Jahr 2014 sind vor allem psychische Belastungen rund um Zeitdruck und Arbeitsverdichtung auf den vorderen Plätzen gelandet. In den Top 5 sind die körperlichen Belastungen eher auf dem Rückzug. In den O-Tönen erläutert Rolf Schmucker vom DGB die Ergebnisse.

artimg10082_120x80.jpg
26.10.2015  ⇒ O-Ton-Paket
Digitalisierung fordert Arbeitsschutz heraus

Die Digitalisierung fordert eine Neuorientierung beim Arbeitsschutz. Wo früher noch der Rücken der Arbeiter in Gefahr war, ist es heute der Umgang mit Kollege Roboter oder die Datenbrille, die den Arbeitsschutz vor neue und unbekannte Aufgaben stellt. Um die Zukunft kümmert sich in den O-Tönen Sascha Stowasser vom Institut für angewandten Arbeitsschutz.

artimg10081_120x80.jpg
26.10.2015  ⇒ O-Ton-Paket
Über die Veranstaltung
Logo AplusA 2011Messe Düsseldorf

Fast 1 Millionen Arbeitsunfälle passieren im Jahr. Wir berichten für Sie von der Fachmesse für persönlichen Schutz, betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.

15aplusa
Ihr Ansprechpartner
Harald Schönfelder
Redaktionsleitung
(Deutscher Hörfunk Dienst)
h.schoenfelder@dhd-news.de