GIFA, METEC, THERMPROCESS, NEWCAST 2015 | 16.06.15 - 20.06.15 | Düsseldorf
Den Stress rauswirbeln mit dem Robocoaster
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Info: "Robo" wie Roboter und "coaster" wie Rollercoaster - daraus hat der Roboterhersteller KUKA den Robocoaster gebaut. Als Werbegag ist der vor Jahren ins Leben getreten. Heute ist er in einigen Freizeitparks zu Hause, vor allem in den Legoländern und den Universal Themenparks. Hier stellen wir die Idee vor.

Anmoderation: Das Industriemesse-Quartett Gifa, Metec, Thermprocess und Newcast in Düsseldorf hält Überraschungen bereit. Denn zwischen all den Gussformen, Beschichtungspulvern und Schmelzöfen stellt eine der Ausstellerfirmen ihren zum Spaßgerät umgebauten Industrieroboter vor. KUKA Robocoaster heißt das Gerät, das in einigen Freizeitparks steht. Und Wolfgang Meisen vom Hersteller KUKA Roboter erzählt, wie es dazu kam.

O-Ton 1: "Tatsächlich war es eher ein Zufallsprodukt ... die sofort auf der Messe verkauft wurde und zum Serienmodell wurde."

Zwischenmoderation: Im Prinzip ist der Roboter ein einziger großer Arm, der an seinem "Handgelenk" einen Doppelsitz montiert bekommen hat. 500 Kilogramm darf der tragen, ausreichend für zwei Mitfahrer. Und die dreht oder wirbelt er in unterschiedlichem Tempo in alle Richtungen, die seine verschiedenen Gelenke zulassen, also fast überall hin und ziemlich zielgenau.

O-Ton 2: "Sie können beim Robocoaster auch eine andere Bewegung programmieren, zum Beispiel über Kopf ... ein individuelles Programm zu gestalten, haben Sie nur beim Roboter."

Zwischenmoderation: Mal sehen, was man mit so einem für den Laien doch eher langweiligen Gerät machen kann, stand am Anfang. Nachdem der Robocoaster gut ankam, wird er von Kennern für seine absolute Zuverlässigkeit geschätzt. So genau wie der Roboter könnte kein Mensch
die Bewegungen machen, sagt Wolfgang Meisen.

O-Ton 3: "Roboter zeichnen sich durch eine besonders hohe Präzision aus ... kann man eigentlich kaum einen Vorgang wiederholen."

Abmoderation: Knapp sieben Meter hoch ist der Arm, wenn er ausgestreckt ist, seitlich wird die mobile Version von einigen sechs Meter langen Beinen abgestützt. Das macht in standsicher genug für den Einsatz als Messeattraktion. In anderen Versionen bevölkert er diverse Legoland- und Universal-Themenparks sowie die Disney World. Für ernstere Einsätze trägt er aber auch die Kabinen von Flugsimulatoren. In den Parks und auf der Messe aber ist er dafür da, den Stress des Tages aus den Knochen zu schütteln.

O-Ton: Wolfgang Meisen, KUKA Roboter GmbH, 86368 Gersthofen
Länge: 1:12 (3 Antworten, kürzbar und einzeln einsetzbar)
Autor: Harald Schönfelder

erstellt: 16.06.2015 
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