CARAVAN SALON 2016 | 26.08.16 - 04.09.16 | Düsseldorf
Hymer Duomobil: Wenn Profis von Praktikern lernen
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Info: Dass das Ehepaar Heidi und Lothar Schleinkofer, bekennende Vielreisende im Wohnmobil, für Hymer einen Wagen entwickelt hat, kommt aus der Historie. Rund 20 Jahre hatten die beiden verschiedene Wohnmobile, doch richtig zufrieden waren sie mit keinem davon. Das Bett war am falschen Wagenende, das war der Hauptkritikpunkt. Hinten geht einfach zu viel Wohnraum verloren. Mit ihren Plänen für ein absenkbares Bett, das das Fahrerhaus entdeckt, stießen sie beim Hersteller Hymer auf offene Ohren. Das Ergebnis geht jetzt in Serie.

Anmoderation: In den vergangenen Jahren sind Reisemobile immer luxuriöser geworden. Lederausstattung, festes Möbelholz, elektrisches Allerlei. Eigentlich sollten nun keine Wünsche mehr offen bleiben. Tun sie aber, fand das Ehepaar Heidi und Lothar Schleinkofer aus der Pfalz. Deshalb haben die beiden das "Duomobil" entwickelt. Auf dem Caravan Salon vor ein paar Jahren wurde der Hersteller Hymer darauf aufmerksam und hat es in Kooperation mit den Ideengebern zur Serienreife gebracht. Jetzt haben sie es auf der diesjährigen Ausgabe der Messe vorgestellt.

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Beitragstext: O-Ton
Das Ziel haben Heidi und Lothar Schleinkofer geschafft. Dazu mussten sie aber mit einem der Grundsätze eines jeden Reisemobils brechen. Das heißt: Die Betten sind hinten. Nein, dachten sich die beiden.
O-Ton
was wiederum ziemlich logisch ist. In dem vollintegrierten Reisemobil sinkt nun per Knopfdruck ein Bett auf die zusammengefalteten Sitze und das Armaturenbrett. Für die nötige Privatsphäre sorgt eine isolierender Rollladen vor der Windschutzscheibe.
O-Ton
Hinten wird der Platz für eine umlaufende Sitzbank und einen Tisch frei, hell wird es durch das große Heckfenster. Aus weiteren eigenen Ideen, durch Tipps von anderen Reisenden und aus dem Entwicklungsteam von Hymer kamen noch nützliche Details dazu wie ein Fach mit mehreren Steckdosen und USB-Anschlüssen zum Laden von Smartphone oder Kamera. Mit seinen vielen Lösungen richtet der Wagen sich an Ehepaare, die gerne längere Zeit verreisen und ihren Wagen eher als Zweitwohnung sehen.
O-Ton
Allerdings hat der Wagen auch seinen Preis. Für den Zweisitzer, der auch zu einem Behelfs-Viersitzer und -Schläfer umgebaut werden kann, sind über 100.000 Euro fällig. Die Hauptkunden dürften also eher besser situierte Ältere mit viel Zeit sein.
Harald Schönfelder, Redaktion ... Düsseldorf

O-Ton: Heidi + Lothar Schleinkofer, Duo2mobil, 76887 Bad Bergzabern
Länge: 2:17 (divers kürzbar)
Autor: Harald Schönfelder

erstellt: 27.08.2016 
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