EuroCIS 2016 | 23.02.16 - 25.02.16 | Düsseldorf
Wenn mir der Computer eine Kaufempfehlung gibt...
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Info: Moderation mit O-Tönen über die Software "Watson" von IBM. Dieser kann der Kunde persönliche Daten anvertrauen. Der Rechner filtert diese, erkennt den Sinn darin und gibt dem Kunden bestenfalls einen Tipp für den Einkauf.

Anmoderation: Die Diskussionen um unsere privaten Daten im Internet oder auf meinem Smartphone sowie deren Gebrauch oder Missbrauch beherrschen fast täglich die Schlagzeilen. Ob damit – wie im aktuellen Fall in den USA – im öffentlichen Interesse ein Verbrechen aufgeklärt werden soll oder ich als potenzieller Kunde im Internet durchleuchtet und mir dann ganz gezielt Produkte angeboten werden: Wirklich sicher ist wohl nichts. Allerdings kann ich auch ganz gezielt Daten preisgeben, um einen Computer quasi als selbst denkende Maschine zu nutzen, sagt Marcus Groß von der Firma IBM, der die Software „Watson“ entwickelt hat. Herr Groß: Was steckt denn genau dahinter?

O-Ton 1: „Da stecken analytische Lösungen hinter … vor allen Dingen auch das Kognitive, das Lernende dahinter … ausmacht in verschiedenen Facetten.“

Zwischenmoderation: Und welchen Nutzen hat diese Technologie für mich  als Verbraucher?

O-Ton 2: „Für sie als Verbraucher? Wie kann … am besten unterstützen – bei der Findung einer Kaufentscheidung … Systeme notwendig und hilfreich … den Rundum-Blick ihrer Vorlieben … interpretieren können … aus meinem Produkt-Portfolio … hier eine Empfehlung zu geben für einen Produktkauf.“

Zwischenmoderation: Wie kommt das Programm an diese Informationen? Woher kennt es meine Vorlieben oder Wünsche?

O-Ton 3: „Natürlich müssen die irgendwie zur Verfügung stehen. … innerhalb meiner eigenen vier Wände … Kundendatenbanken sein … Ticket-Systeme … über ihre Mitgliedskarte … öffentlich zugängliche Posts, Tweets, soziale Medien, Informationen sein… nicht in einer Privatsphäre anderen vorenthalten haben … Informationen zu einem personalisierten Angebot sein.“

Zwischenmoderation: Stichwort Privatsphäre. Wie ist die geschützt?

O-Ton 4: „Was nicht öffentlich öffentlich zugänglich und lesbar ist, kann nicht verstanden werden!“

Zwischenmoderation: Wie sortiert das Programm diese Informationen wie in dem Beispiel New York, was sie auf der Messe demonstriert haben?

O-Ton 5: „Die Informationen stehen ja irgendwie im Kontext … sie tätigen eine Reise … im Beispiel war das New York … unterliegt bestimmten Witterungsverhältnissen … außen oder bin ich indoor unterwegs … wenn ich die zusammen mische… Outdoorjacken … kann ich dann eine Empfehlung geben. Die Entscheidung liegt bei mir … und letztlich zu kaufen.“

Abmoderation: Vielen Dank, Marcus Groß von der Firma IBM, der die Software "Watson“ entwickelt hat, die es meinem Computer ermöglicht, anhand von mir aus ausgewählten Informationen und Daten über mich eine Kaufempfehlung zu geben.

O-Ton: Marcus Groß, Leiter für Entwicklung Kognitive & Analytische Lösungen, 40474 Düsseldorf
Länge: 2:20 (5 Antworten, einfach kürzbar und einzeln einsetzbar)
Autor: Andreas Hecker

erstellt: 23.02.2016 
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