MEDICA / COMPAMED 2015 | 16.11.15 - 19.11.15 | Düsseldorf
Ethische Fragen zur Sondenernährung von Dementen
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Info: Wird ein Mensch dement, wird er meist kompliziert. Manche verweigern das Essen, andere können nicht mehr so gut kauen oder schlucken, andere vergessen vor dem vollen Teller, dass sie Hunger haben. Eine Alternative ist die Ernährung per Magensonde. Schön ist das nicht, allerdings sicher, sagt Cornel Sieber, Direktor des Instituts für die Biomedizin des Alterns, aus Nürnberg. Er plädiert für die Sonde, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Sieber antwortet auf folgende Fragen:

1. Bei der Ernährung im Alter gibt es ethische Fragen, so war Ihr Thema überschrieben. Was sind das für Fragen?

2. Lässt sich die Unterscheidung so leicht treffen?

3. Ist es denn ethisch, Essen einfach in den Bauch laufen zu lassen?

4. Warum ist eine Sonde gerade bei leichter Demenz angesagt?

5. Dann geht aber doch der Geschmack verloren. Da geht doch ein Sinn leer aus. Oder ist das Geschmacksempfinden eingeschränkt bei einer Demenz?

6. Künstliche Ernährung von Menschen in Pflegeeinrichtungen: Ich glaube, da ist oft der Gedanke bei den Angehörigen, dass die das nur machen, weil es Zeit spart. Oder gibt es weitere Gründe?

O-Ton: Prof. Dr. med. Cornel C. Sieber, Direktor, Institut für Biomedizin des Alterns, Lehrstuhl für Innere Medizin (Geriatrie), Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, 90419 Nürnberg
Länge: 6:15 (6 O-Töne, einzeln einsetzbar)
Autor: Harald Schönfelder

erstellt: 18.11.2015 
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