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Aufgepasst Wildunfall! Über 530 Millionen Euro Schaden jährlich (BEITRAG) - erstellt: 02.02.2010

Dieser Beitrag ist im folgenden Zusammenhang erstellt worden: JAGD & HUND 2010

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O-Ton: Andreas Schneider, Landesjagdverband NRW, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 44141 Dortmund
Länge: 1:52 (kürzbar)
Autor: Tim Sauerwein

Info: Wer mit dem Auto unterwegs ist, der muss derzeit gewaltig aufpassen. Allein in NRW gab es in der Nacht von Montag auf Dienstag (01./02.02) über 900 Verkehrsunfälle aufgrund von schlechten Witterungsverhältnissen. Doch nicht nur Schnee und Eis sorgen jährlich für erheblichen Blechschaden - Wildunfälle verschlingen pro Jahr etwa 530 Millionen Euro. Auf der Messe "Jagd & Hund" in Dortmund klärt der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen darüber auf, wie man sich am besten zu verhalten hat, wenn einem Wild vors Auto läuft und wie man Gefahrensituationen präventiv erkennen kann.

Anmoderation: Wer mit dem Auto unterwegs ist, der muss derzeit gewaltig aufpassen. Allein in NRW gab es in der Nacht von Montag auf Dienstag (01./02.02) über 900 Verkehrsunfälle aufgrund von schlechten Witterungsverhältnissen. Doch nicht nur Schnee und Eis sorgen jährlich für erheblichen Blechschaden - Wildunfälle verschlingen Millionen. Auf der Messe "Jagd & Hund" in Dortmund klärt der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen darüber auf, wie man sich am besten zu verhalten hat, wenn einem Wild vors Auto läuft und wie man Gefahrensituationen präventiv erkennen kann. Tim Sauerwein...

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Beitragstext: Momentan ist es eigentlich eher ruhig, was die Wildunfälle angeht, die Hochzeiten sind im Frühjahr und Herbst. Das bedeutet aber umgekehrt, wenn Schnee und Eis bald verschwunden sind, heißt es Vorsicht vor Rehen und anderem Wild, sagt Andreas Schneider vom Landesjagdverband NRW.
O-Ton
Wie groß die Gefahr tatsächlich ist, verdeutlichen vielleicht folgende Statistiken.
O-Ton
Wenn man einen Wildunfall hat, ist eines ganz wichtig - der Eigenschutz.
O-Ton
Denn häufig haben diese Tiere innere Verletzungen, an denen sie elendig zu Grunde gehen. Die Polizei beauftragt nach Meldung den zuständigen Jäger mit der Nachsuche, sollte das Wild davon gelaufen sein. Irrwitzige Ideen, wie dem Wild hinterherzulaufen, nur weil man Angst hat, die Versicherungen zahlt nicht, wenn es verschwunden ist, ist albern, denn nach einem Zusammenstoß bleiben immer Haare oder andere Spuren am Auto. Pech für den, der unkontrolliert ausweicht, nur um dem Wild nicht zu schaden.
O-Ton
Denn häufig reicht es aus, einfach die Geschwindigkeit kontrolliert zu drosseln.

Tim Sauerwein, Redaktion ... Dortmund

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